Mittwoch, März 22, 2006

Take a walk on the wild side

nur für herrn reber: link anklicken in der überschrift, lessen, dann wahlweise lachen oder ärgern.

für alle anderen: ich wird jetzt benz-fahrerin. sagt man das noch so? oder doch mercedes-fahrerin? egal. und automatik ist auch ganz toll, wenn man es denn verstanden hat nach ein paar fiesen vollbremsungen auf köln beliebtester feierabend-verkehrs-70km/h-straße. ist ja nur der benz, nein mercedes vom chef, was solls also… achja, p für parken, n für normal und d für drive.

was bitte ist normal? (ersthaft jetzt, ne…)

einziges manko an der ollen kiste: der sagt nicht bescheid, wenn man beim aussteigen das licht angeschaltet lässt. das konnte sogar mein `91er opel. der gute-----

ansonsten: sonnenschein hier, nebel und kalt dort, Samstag um halb sieben mit eimer farbe und wochenendticket zum kleinen renovierungsausflug in den norden, olé

Freitag, März 17, 2006

Der Himmel über Köln

Anstatt so zu tun, als wäre auch ich ständig in allen Metropolen dieses Kontinents unterwegs, bleibe ich heute mal knallhart realistisch. Auf die Gefahr hin, nicht mehr mit meinem werten Co-Autoren mithalten zu können, aber sei’s drum. Da trennt sich halt die Pleitespreu vom Reiseweizen.

Das klingt zwar nach Sozialneid deluxe, ist aber (das wird jetzt der rote Faden!) knallhart realistisch, ohne jeden böswilligen Hintergrund. Sozusagen: Der Geist ist willig, aber das Konto ist schwach.

Ist aber alles nicht so tragisch, also streicht ein oder zwei Nullen auf Euren steuerlich absetzbaren Spenden-Schecks. Geht ja bald alles wieder aufwärts, nicht nur wegen des 25 Mrd. starken Investitionsprogrammes der Bundesregierung. Ich liege dem Staat jetzt nicht mehr bleischwer auf der Tasche, sondern schufte fleißig für mein Wohlergehen. Hier exklusives Bildmaterial von meinem neuen Arbeitsplatz. Naja also links daneben in der Ecke quasi.

Eigentlich wollte ich auch ein Ratespiel einbauen, aber uneigentlich weiß eh schon fast jeder, wo ich arbeite. Deswegen: keine Schokolade für niemanden. Herr P. R. behält das Rätselmonopol bis auf weiteres.

Abmarsch!

Dienstag, März 14, 2006

Ihr charismatische Bluthunde haut mal ab!

Ich falle auf niemanden mehr rein, aber ich hör mir ja gern alles an.
Unterhaltungen bringen dich voran. In deiner Erfahrung, in deiner Menschenkenntnis, in Allem. Aber welcher Mensch gibt schon zu keine Menschenkenntnis zu besitzen? Ich gebe es offiziell zu.
Und ich erkläre offiziell, dass die Welt kompliziert ist und es nicht immer leicht ist Antworten zu finden, manchmal gibt es sogar gar keine. Das ist auch der Spass an der Sache.
Jeder der was andere erzählt ist ein Lügner.
Naja was soll ich sagen. International ging es zu in den letzten Wochen. Es gab viel, sehr viel Schnee und sehr viel Asphalt. Was ja eigentlich nicht zusammen passt, aber auch sehr grossen Spass gemacht hat. Insgesamt bin schon wieder so aufgedreht, dass ich kaum sitzen kann.



Startpunkt war Zuoz im Engadin.
Eine unverständliche Sprache, fundamentalisitsche Predigten und viel Tiefschnee.
Zwei dieser drei Dinge wären erträglich gewesen. Alle drei zusammen waren anstrengend.
Und ich habe eine Portemonnaie aus alten Mickey-Mouse-Heften gebastelt. Hübsch geworden.




Rückkehr nach Hause.
Schneechaos, Strassensperre, Übernachten in einer spontanen Notunterkunft mit Traumassen, inklusive frisch gebackener Waffeln. Interessantes Detail daran: In der Schweiz sind Waffeleisen praktisch unbekannt, was selbst mir neu war.





Abflug nach Paris.
Eiseskälte, Sehenswürdigkeiten en masse, höfliche Menschen und ein Gag der gar nicht richtig funktioniert hat. Später mehr dazu.

Immerhin: La Croisiere s`amuse! (Die Accents habe ich jetzt weggelassen. Trotzdem ein Quiz; Welche Fernseheserie ist damit gemeint? Es gibt wie immer Schokolade.)








Ja, vollkommen krude alles. Aber es war mal Zeit wieder Ballast abzuwerfen hier. Und der Wahnsinn geht weiter und das mit Methode.

Und alle sagen Interpol muss man Zeit lassen. Da haben alle recht.

Bonsoir, je cherche la prostitution nummerique.

Samstag, Februar 25, 2006

pt. II / weiterrenovieren deluxe

zwischendurch sah es bei mir auch mal so aus. schuld daran war die hilfsbereitschaft meiner mutter. äh nein, schuld daran war die tatsache, das ich (wie schonmal festgestellt) zu viel scheiß habe. und das meine mutter zum renovieren reloaded eine riesenflasche champagner mitbrachte. lecker, aber der sache nicht unbdingt zuträglich. fertig geworden sind wir trotzdem irgendwie. und vor allem irgendwann.


inzwischen ist hier der dritte von sechs karnevalstagen im vollen gange und ich verschanz mich bis sonnenuntergang in neutralen räumen

Freitag, Februar 17, 2006

430 km südwestlich. oder westsüdlich.

nach drei tagen türenlack-dämpfen (aber voll auf die zwölf und so) bin ich endlich mal wirklich nach köln umgezogen. morgens um 7 zack alles ins auto plus anhänger rein.

morgens um 8 noch einen minivan für horrendes geld dazugemietet, weil ich einfach zu viel scheiß habe. sag sogar ich selbst. ab nach köln, ausladen, erstmal (fast) alles auf den balkon stellen. ja, ihr neider, ein balkon mit platz. größer als mein badezimmer. und in letzterm ist sogar eine badewanne.

da sah das zimmer dann so aus


anfangen mit streichen. tapeten stehen vor der wahl, neue farbe anzunehmen oder in den freitod zu wellen und zu rollen. natürlich begehen sie alle reihenweise selbstmord. ich, von den lackdämpfen noch ganz aufgeputscht, reiße flugs alles von den wänden und streiche neu.

da sah das zimmer dann so aus


(übrigens sind die wänden nach dem nunmehr dritten anstrich auch weiß)

mit super costomized bett auf komischen podest sieht es am späten sonntag nachmittag dann endlich so aus


ich wieder zurück nach hamburg, weil: unverschiebbarer und echt mal wichtiger termin bei der agentur für arbeit (es ging um geld, ok?!)

fortsetzung folgt

Freitag, Februar 03, 2006

kein scheiß, ehrlich jetzt

> link in der überschrift anklicken

> mini webclip-contest anklicken

> "webclips ansehen" anklicken

> suchen. der clip ist wohl unter den neu eingestellten und zu sehen sind markus und ich im wilden kampf um die autoschlüssel. ich verhau ihn grad mit meiner handtasche. schönes ding.

Donnerstag, Februar 02, 2006

Trag das Glück in die Welt hinaus...

Als Staatsangestellter auf Zeit hat man so manchen Vorteil:
Gestern kam ein Brief . Darin eine Karte mit meinem Namen und eine Liste von Läden, die eben diesen Staatsangestellten Rabatte gewähren. Ist das nicht cool? Bei meinem exzessiv-teueren und vollkommen unnötigen, aber sehr lustigen Hobbies eine tolle Sache, dachte ich.
Allerdings schlug das Hochgefühl in Windeseile um. Hier ein kleiner Auszug der illustren Angebote:

  • Atelier Fantasie - 55 % auf Wecker
  • New Asia Market - 10% auf alle Produkte (ausser Speisereis)
  • Kosmetikstudio Primadonna - 10% auf alle Dienstleistungen
  • Laguba Healthcare Inkontinenzprodukte - 10% auf alle Produtke
  • Diabetesberatung Pavan - 10-15% auf verschiedene Produkte
  • A.Flum Gmbh - 10% auf Einlagen, Bandagen und Kompressionsstrümpfe
  • Restaurant Hahn - 10% auf Mittag-und Abendessen
  • etc.

Super oder? Nicht nur, dass ich jetzt in der übelsten Spelunke der Stadt billger essen kann. Ich kann mir endlich Windeln bestellen ohne wegen dem Preis ein schlechtes Gewissen zu haben.

Naja vielleicht lasse ich mir auch einfach die Haare bei "chez Magrith" schneiden oder mir hol mir von "Berger Agrartech" endlich eine amtliche Rasen- und Grundsstückspflegemaschine, da krieg ich nämlich Rabatt, ich alter Sparfuchs. würg.

gesegnet bin ich wahrlich nun.

Montag, Januar 23, 2006




das da sind jakob, kameramann, und markus, ninamitbewohner und regisseur und polizeimützenträger. die haben kleine werbespots gedreht für die neuen mini cooper modelle. weil: da kann man dann ein auto gewinnen. wenn man den besten clip gemacht hat. entscheiden dürfen das natürlich nicht die beiden, sondern andere leute. ich durfte auch mitwirken, als politesse und als sozusagen-businessfrau am frühstückstisch und als heiratsantrags-opfer, wobei die politesse mit abstand am schrecklichsten aussah, aber anscheinend am authentischsten rüberkam...

nicht lange nachdenken, clips ab spätestens 31.01. auf der mini-cooper-homepage ansehen!

ich fahr gleich mal ins rheinland, mietvertrag klarmachen und morgen art brut sehen. massig viel spaß also.

dazu werd ich mich natürlich gemäß dem zwiebelprinzip anziehen, damit ich nicht erfriere auf dem weg zur ubahn etc.

Dienstag, Januar 17, 2006

konfetti!!!

Heute kann es regnen,
stürmen oder schnei'n,
denn du strahlst ja selber
wie der Sonnenschein.
Heut ist dein Geburtstag,
darum feiern wir,
|: alle deine Freunde,
freuen sich mit dir. :|

Refrain:
|: Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind! :|

2. Uns're guten Wünsche
haben ihren Grund:
Bitte bleib noch lange
glücklich und gesund.
Dich so froh zu sehen,
ist was uns gefällt,
|: Tränen gibt es schon
genug auf dieser Welt. :|

Refrain:
|: Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind! :|

3. Montag, Dienstag, Mittwoch,
das ist ganz egal,
dein Geburtstag kommt im Jahr
doch nur einmal.
Darum lass uns feiern,
dass die Schwarte kracht,
|: Heute wird getanzt,
gesungen und gelacht. :|

Refrain:
|: Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind! :|

4. Wieder ein Jahr älter,
nimm es nicht so schwer,
denn am Älterwerden
änderst du nichts mehr.
Zähle deine Jahre
und denk' stets daran:
|: Sie sind wie ein Schatz,
den dir keiner nehmen kann. :

und jetzt alle!

Refrain:
|: Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind! :|


achso und ich bin jetzt abeitslos. also gefühlt arbeitslos. morgen versuch ich dann mal, das offiziell zu machen.

Montag, Januar 16, 2006

Viele Veränderung, noch keine Störche

Veränderungen stehen bei Nina ins Haus, hier die 5 wichtigsten:

  • Sie kann Nudeln selber machen und kochen.
  • Sie bekommt Blumen von alten Männern.
  • Sie zieht um.
  • Sie kann immer noch nicht Bass spielen.
  • Sie bekommt auch Schokolade von anderen älteren Männern.
  • Ihr Deckhaar deckt wie immer - perfekt.

Nächste Woche gehen wir einer anderen branaktuellen Frage auf den Grund:
Wird durch die Fussball-WM der Ballsport auch für Uninteressierte salonfähig?
Die Antwort vorweg: Nein, auf keinen Fall. Fussball ist immer noch doof und wird es immer bleiben.

Nina bleib auf Kurs. Wir drücken dir alle die Daumen und freuen uns über allen Merchandisingkram, egal wie verschmutzt die Umschläge auch sein mögen.

Donnerstag, Januar 12, 2006

Ich sing ein Lied für dich, ein kleines Lied für dich...

Ab wann werden Texte literarisch? Diese Frage kann ich nicht beantworten.
Ich kann aber sehr wohl sagen, ab wann ein Text zumindest ernstgenommen und als literarisch erkannt wird. Das Stichwort gibt, wie immer, mein Lieblingsintellktueller Roger Willemsen. Dieses lautet hier: Postmoderne. Oder anders ausgedrückt: Benutzen Sie bitte das bisherige litarische Schaffen von der Antike bis zur Gegenwart und picken Sie sich steinbruchartig einige Autoren und auch Zitate hinaus. Dies mit einem Kulturbegriff, der auch die Alltagskultur bzw. Popkultur miteinschliesst, sich aber des hochkulturellen Überbaus selbstverständlich bewusst ist und diesen lückenlos zitieren kann.
Machen wir ein Beispiel und schreiben einen Text über das U-Bahnfahren.
Dazu nehmen wir uns drei Autoren vor. Der Anteil der populärkulturellen Autoren sollte in keinem Fall, die der antiken bzw. hochkulturellen übersteigen, denn wir haben nicht nur Köpfchen, wir haben auch Eier.
Aus der Antike bedienen wir uns zunächst beim römischen Lyriker Sallust. Nicht so bekannt, dennoch dem Durschnittshumanisten ein Begriff. "Sallust? Hat der nicht die Dingsda geschrieben..."
Dem stellen wir keinen geringeren als den Sänger der Sex-Pistols, Sid Vicious, gegenüber. (noch ist Punk en vogue.) "Sex-Pistols war noch Musik, auch wenn sie gecastet waren. Diese jugendlicheFrische...".
Abrunden sollten wir diese illustre Gruppe mit einem Philosophen (hier ist die Epoche egal. Vorsicht allerdings: Fernöstliche oder esoterische Meinungen haben hier nichts zu suchen. Das kann ja jeder!) oder aber auch einem Protest-/ Hippiesinger/songwriter der 68er Bewegung. (-dies nennen wir das Bob-Dylan-Prinzip (es würde sich zum Bespiele zu Beginn des Textes einen Vers zu zitieren anbieten, aber unkommentiert.).
Wir bleiben aber beim einem Philosophen. Nun stellt sich die Frage: Antik, vergangen oder gar modern? Upcoming, exotisch (in den Ansichten) oder ein big name? Im besten Fall ein Franzose. Interessant hierbei: Antike Philiosophen stellt man sich immer als alte Männer vor. Das kann ein interessanter Ansatz sein den man einerseits durch anekdotenhafte Jugendgeschichten der Betreffenden dekonstruieren oder auch wie im Bespiel oben einen jungen Rüpel gegenüberstellen. Ach man kann sich aber auch selbst Blumen schicken.
Zurück zur Philosophenauswahl.

Ich gebe 5 Beispiel:

Louis Althusser (franzose, zeitgenössisch, wichtig)
Karl Popper (bigname, eigent sich für allerlei "humorvolle" Alliterationen, wichtig.)
Sebastian Schwenzfeuer (upcoming, antroposophisch, f***ing modern.)
Thales von Milet (antik, wer kennt ihn nicht?, man könnte hier unendliche Anekdoten erfinden.)
Augustinus (wie wärs mit dem Allzeit beliebten Kirchenvater? Dem viel zitierten Hybrid aus Antike und Mittelalter. wie kann man ihn nicht lieben?)

Wie wählen uns von den Betreffenden eine handvoll Zitate aus und bringen diese an den Wende- und Kernpunkten unserer U-Bahnfahrt ein. Nicht übertreiben. Lieber ein paar, irritierende Zwischensätze einfügen als zu lange Zitate zu bringen.

Den Schlussatz sollte ebenfalls der Philosoph oder der Singer- Songwriter haben.

Weiters zum Aufbau eines "literarischen" Textes folgt kommende Woche.
Nein besser nicht, sondern schreibt ihr irgendwann selbst noch so einen affektierten Müll, den man ohnehin schon überall liest.

Aua, meine Hand...

Samstag, Januar 07, 2006

Kinder, Kinder

In diesem Monat passiert es. Ich werde mich an der Hand schneiden, beim Öffnen einer Thunfischdose. Allerdings nicht schlimm. Glück gehabt.

Woher ich das alles weiss? Na Wahrsagen. Was ich früher bei den Pfadfindern gelernt habe, kommt mir heut zugute. Allerdings beschränkt sich meine Fähigkeit auf das Vorhersehen von Küchenunfällen. Insgesamt etwas lasch, aber ich denke die Brotschneidemaschine hätte schon einen Finger von mir auf dem Gewissen ohne meine hellseherische Fähigkeit.

Haben die Menschen in den Ländern, wo man viele Milchprodukte ist grössere Zähne als andere?
Wegen dem Calcium!? Das wäre eine ungerechte Tatsache.

Montag, Januar 02, 2006

auch ein gefährlicher drache hat klein angefangen (sagt der glückskeks)

meine zahl des tages: 7 (S-I-E-B-E-N)
(noch verbleibende arbeitstage bis zu meiner mündlichen prüfung und dem ende meiner ausbildung)

bauchkribbeln macht mir das. im moment stehen fast alle zeichen auf studium. kurz nachgerechnet, mein bausparvetrag würde sogar fast die studiengebühren für 9 semester decken. warum muss köln auch in nrw liegen?! in rheinland-pfalz wird alles noch schön kuschelig mit studienzeitkonten geregelt.

zweite finanzierungssäule wird dann meine indie-begleitservice-agentur, für die ich schon zwei echte perlen gewinnen konnte, mehrsprachige sogar! ich steig da ganz groß ins geschäft ein. sowas kann man ja neben dem studium gut machen. meine spärliche freizeit werde ich dann wahrscheinlich mit exklusiven und exotischen hobbies verbringen, zb. schnurrbartberatungen für oberbürgermeister

Donnerstag, Dezember 29, 2005

Good Food is a Global Thing

Ich hangel mich dieser Tage von einem Großereignis zum nächsten.

Vorgestern noch singende ukrainische Kavallerie, gestern dann als krönender Jahresabschluss der sympathisch lispelnde Telekoch mit dem Hang zum Chaos. DIE! deutsche Live-Kochshow. Mehl verschütten, Zuckersirup verkleckern, Muffins werfen und Fremdwörter vergessen – das Programm in Auszügen. Und die Hamburger sind unsterblich verknallt in ihn, daran konnte noch nicht mal die co-moderierende Ballerina etwas ändern.

Außerdem auf meinem Stundenplan:
31.12. Sylvester
01.01. Kater
17.01. Prüfer
20.01. Feier

24.01. Rocker
etwas gegen meine knirschende Schulter machen. Abschneiden zB.
etwas für meine Wohn- und Jobsituation machen.

Und natürlich die Jahres-End-Frage: welche Knaller kaufen? Goldregen, Bienen, Heuler, Knallfrösche? Oder doch nur ein paar langweilige Böller?

Freitag, Dezember 23, 2005

nimmst du die uzi? nein, nimm du sie

so, mit lena auf dem weltgrößten fettesbrotkonzert gewesen und mehr als gut amüsiert. hier: handyfoto. genau in dem moment aufgenommen, in dem mir alle den rücken zudrehen. könnten also auch scooter sein. aber ihr vertraut mir doch...















jetzt muss ich nur noch sicherstellen, dass mtv während der übertragung keine kompromittierenden bilder von lena und mir gesendet hat. wäre zu schade, weil wir uns eigentlich durchgehend gut benommen haben. zum beispiel als großmaul nina den shuttle-bus zur arena lotsen musste, weil der busfahrer den weg nicht wusste. (reimt sich sogar.)

heinz strunk war auch da, von dem hab ich jetzt aber keine bilder machen wollen; er ist ja nu echt nicht schön, ne...

und die komplette st. pauli mannschaft hat sich ausgezogen und ganz am ende hats glitter geregnet und 13.000 menschen und eigentlich wollten lena und ich ja die karten für die aftershowparty gewinnen, aber der markus kavka hat natürlich nicht angerufen.

so, weihnachten jetzt. in drei stunden nach köln, geschenke sind schon eingepackt.

seid nett zueinander!

Mittwoch, Dezember 21, 2005

...achso, daran liegts

(he! einfach mal überschrift anklicken.)
nur damit ihr mal wisst, mit was ihr es so zu tun habt:

Stability results were medium which suggests you are moderately relaxed, calm, secure, and optimistic.

Orderliness results were moderately high which suggests you are, at times, overly organized, reliable, neat, and hard working at the expense of flexibility, efficiency, spontaneity, and fun.

Extraversion results were high which suggests you are overly talkative, outgoing, sociable and interacting at the expense too often of developing your own individual interests and internally based identity.


trait snapshot:
clean, self revealing, open, organized, outgoing, social, enjoys leadership and managing others, dominant, makes friends easily, does not like to be alone, assertive, hard working, finisher, optimistic, positive, likes to stand out, likes large parties, respects authority, practical, high self esteem, perfectionist, dislikes chaos, busy, not familiar with the dark side of life, controlling, high self control, traditional, tough, likes to fit in, conforming, brutally honest, takes precautions

Freitag, Dezember 16, 2005

push barman to open old wounds



Drei Dinge die ich in Musikrezensionen nicht mehr lesen will:

  1. Riffgewitter
  2. der Sound mäandriert
  3. elegisch

Drei Dinge die ich in Musikrezensionen viel mehr lesen will:

  1. kompromissloser Lärm
  2. wie ein pulsierender Hybrid aus
  3. vergleichbar mit Belle&Sebastian

Freitag, Dezember 09, 2005

was soll man dazu noch sagen

...seit dem autobahn-massaker keine nennenswerten vorkommnisse auf meiner erdhalbkugel.

ach doch, heute morgen hat markus den klodeckel zerdeppert. was habe ich doch für einen starken mitbewohner. was habe ich doch für einen leichten schlaf.

die kölner wohnungsszene bringt mich nach wie vor zum verzweifeln, bis zu einer straftat sind es nur noch -schätzungsweise- drei enttäuschungen. aber the incredible nina gibt nicht auf, betrinkt sich heute abend, unserer praktikantin zu ehren, noch einmal kräftig und wackelt dann morgen um 5:43 zum ICE, der dann um 5:46 die stadt richtung rhein verlässt. ihr dürft mir winken, mit weißen taschentüchern aber nur.

heute morgen hat cheft versucht, alle wuschig zu machen mit der ankündigung, um zwei käme monsieur fernsehkoch zu einer besprechung. ha! eben nicht. nur der regisseur erscheint. herbe enttäuschung für den voxkoch-fanclub in unserem keller. alle anderen machen weiter wie gewohnt.

Dienstag, Dezember 06, 2005

Meine Fliege-Momente

Jürgen Fliege sendet ja nicht mehr, aber über die Jahre habe ich doch die ein oder andere Show gesehen und ich war natürlich begeistert. Älteres Publikum und spannende Themen: Genau mein Ding also.

Hier von mir exklusiv zusammgefasst die drei besten Fliege-Momente:

Nummer 1

Thema: Engel - Gibt es sie?

Jürgen Fliege unterhält ich mit einem Engelsforscher.
Fliege:"Stimmt es, dass sie eindeutig wissenschaftliche bewiesen haben, dass es Engel gibt?"
Forscher:"Ja, eindeutig!"
Fliege:"Ich wusste es ja immer..."
Peinliche Stille.

Nummer 2

Thema: irgendwas mit Tod

Jürgen Fliege stösst an seine seelsorgerischen Grenzen und gesteht: "Ich sollte die Sterbebegleitung einer älteren Frau machen. Das Problem daran war, dass ihre beiden Töchter, die mit im Raum waren und umwerfend gut aussahen. Ich war so geil auf die beiden Töchter (in seinem Alter), dass ich mich einfach nicht um die ältere Frau kümmern konnte."

bestechend ehrlich.


Nummer 2

Thema: Sucht

Es gut um Süchtige, dazu hat Fliege extra eine Drogenexpertin eingeladen. Er befragt sie zum Thema.Sie sitzt im Publikum.

Fliege:"Was hat es mit Sucht auf sich?"
Expertin (weit ausholend):"Naja, Sucht kommt ja von suchen..."
Fliege unterbricht:"Stimmt ja gar nicht, das kommt doch von Siechtum..."
Das Publikum lacht die Expertin, nun komplett aus dem Konzept geworfen, aus, die darauf während der ganze Sendung kein Wort mehr herausbringt.

Ein Augenschmaus.

Dienstag, November 29, 2005

black friday

aufmerksame leser mit elefantösem gedächtnis erinnern sich, dass ich mitte august mal siebzehn stunden autofahrt von kroatien nach hamburg erleben konnte. das waren sehr viele kilometer, aber auch sehr viel platz im auto, wir waren ja nur zu zweit. außerdem war es sommer und deutschland-angemessen warm. achja und essen hatten wir auch reichlich. und ich am ende einen red bull rausch und...

heute berichte ich davon, was man in siebzehn langen stunden noch so alles erleben kann.


zum beispiel von hamburg nach köln fahren. mit vier anderen leuten in einem auto. hiermit prangere ich an: entgegen aller meldungen im radio hat das thw uns NICHT mit decken und heißgetränken versorgt, damit wir die lange, kalte, dunkle nacht überstehen.



sach- und geldspenden wie immer bitte direkt an mich