Samstag, März 31, 2007

Montag, März 26, 2007

frühlingsfarbener bilderrausch

ich bin immer noch in der wortkargen eingewöhnungsphase und schmeiß daher lieber mit aussagekräftigen bildchen um mich.



fun stuff to do on saturdays

bücher nach farben sortieren











fun stuff to do on sundays

nutzfläche des balkons empirisch ermitteln




in einer woche an dieser stelle: reste-essen vom großen grillen!

Dein Problem ist, dass du nie weisst wann es genug ist

Montag, März 19, 2007

heute nur ein paar frisch gepflückte bildchen für alle daheimgebliebenen neugierigen. unser dank gilt madame k. für unermüdlichen einsatz mit dem schwamm. so viel therapeutisches putzen, dass ich darüber ganz vergaß, am samstag abend zur lesung und diskussionsrunde des dm-chefs zum thema grundeinkommen zu gehen.

am ende scheitern ambitionen doch immer nur am alltäglichen.



da kommts her








da gings hin








und da ist es schon ganz nett

Freitag, März 16, 2007

für die schaulustigen der welt:

bilderrätsel und neuigkeiten in einem.


außerdem gestern taufrisch eingetroffen:
die lösung des luxusproblems.




aber beginnen wir mit dem ersten highlight. zum ersten mal in meinem leben ein zimmer nur für bett und klamotten. wenn das nichts ist... leider ohne tageslicht, zumindest nicht, so lange das fenster ungeputzt bleibt.












der salon für die gäste





















zum schluss:

großes bilderrätsel. wo ist es, wer weiß es, na?
















Donnerstag, März 15, 2007

fetch us a knive - start with my eyes















dieser tage möchte ich ganz besonders dem menschen, der volksgruppe oder der epoche danken, die uns mit der großartigen erfindung des schranks bescherten. wo wären wir ohne sie?

der teilzeitumzug geht weiter.

Montag, März 12, 2007

finale und update

guten morgen.

es frühlingt aufs härteste vor meinem fenster. das kann ich dieses wochenende noch viel besser und bequemer genießen als jetzt, aber dazu später mehr.

erstmal kurz rechenschaft ablegen über vergangene tage. was ist passiert? nicht viel. ein bißchen karneval ohne besondere vorkommnisse aber mit schnurrrrrrrbartfinale!












ein bißchen renovierungs-entscheidungen-bingo
// luxusproblem farbauswahl.









ein bißchen ausflüge aufs land und in holländische supermärkte.


aber jetzt kommts ganz dicke. umzug in drei tagen. mehr platz, mehr sonne, mehr küche, mehr dachterrasse. und dann ist ja auch noch litcologne...

Dienstag, Februar 06, 2007

zeichen der zeit

aus aktuellem anlass und weil es sich eh schon lange angekündigt hatte, hier nun ninas großes schnurrbart-sammelalbum. wir befinden uns derzeit ja quasi in der schnurrbart-hochsaison - ein schnurrbart wird weltmeister, ein schnurrbart regiert immer noch köln, mehrere schnurrbärte machen dazu die passende musik und manche musiker tragen sogar schicke ganzkörperschnurrbärte zur schau. im zuge der gleichberechtigung fordern inwzischen auch immer mehr frauen ihr recht auf einen schnurrbart ein, sowohl künstler als auch konzertgänger und was schnurrbart-technisch nächsten donnerstag hier in köln alles passiert, will ich mir gar nicht erst ausmalen.

kurzum, schnurrbärte sind in und über aller munde, deswegen jetzt meine neuesten lieblingsteile zum ausschneiden und sammeln in unbestimmter reihenfolge.

I. der satirische schnurrbart

da hat jemand aufgepasst, blitzschnell assoziiert und idealerweise auch grad noch einen stift dabeigehabt. helge schneider machts möglich.




II. der weibliche schnurrbart
mut zum anderssein bewiesen gestern diese zwei jungen damen, indem sie allen anwesenden glattrasierten teilzeitrockern nicht nur mal eben zeigten, wo der frosch die locken hat, sondern das thema schnurrbart auch sehr schön variierten und damit frischen wind in die szene brachten. zur belohnung gabs dafür küsschen vom sänger und komplimente von mir.

III. der stattliche schnurrbart

mit sicherheit auch musiker-motiviert entstand dieses prächtige gebilde, sorgfältig gestutzt und kleidsam in der form. ein wahrer klassiker, der zu vielen anlässen passt.



Herstellernachweis:
Exemplar I gefunden an einer Haltestelle, II und III tummelten sich auf dem gestrigen eagles of death metal konzert. ein riesenspaß mit klobürsten-weitwurf, prima ansagen und allerhand zweideutigen gesten. lohnt sich allemal, aber bitte: meidet die vorbands.

Dienstag, Januar 30, 2007

kommt alles anders, als man denkt

..straßenbahnen. super stichwort und eine wahre steilvorlage für mich, die ich gestern unaussprechliches in der kölner bahn erleben durfte. unaussprechlich heißt natürlich nicht unaufschreibbar, deswegen hier als direkter konter zum loblied meines co-autoren auf straßenbahnen: die ganze wahrheit.

ich saß in ungesunder körperhaltung ganz in mein buch vertieft, als es anfing, zu plätschern.

da läuft eine flasche aus. schau lieber nach und rette vielleicht einen armen unschuldigen davor, sein feierabendbier feierabendkölsch komplett an den boden zu verschwenden.

nix is! kein bier. drei sitzreihen von mir entfernt hat sich eine junge dame ganz fürchterlich in der hausnummer vertan und entleert grad ihre blase auf den sitz respektive den boden. auf die nachfrage, ob alles ok sei die anwort: jaja sie habe nur nicht mehr an sich halten können. immerhin: hose und unterhose hatte sie sich noch ausziehen können.

karneval, du kannst kommen. mich haut so schnell jetzt nix mehr um. es sei denn, der muskelkater, der sich grad finster knurrend in meinen oberschenkeln ankündigt, macht ernst und frisst mich bis dahin auf. ich war nämlich, man ahnt es schon, gestern beim sport.

nicht irgendwo, sondern sozusagen im herzen der fitnessmafia, in einem wirklich-nur-für-damen-fitnessstudio. da habe ich ganz euphorisch mal ne runde step and tone oder so mitgemacht und habe mich komplett zum, wie sagt man doch gleich? löffel gemacht. vielleicht doch lieber erstmal ein wenig krankengymnastik zum einstieg? dann wird mein gesicht auch nicht so pink. heute morgen unter der dusche hatte ich auch noch ganz tolle ideen für eine gegenüberstellung step-aerobic vs. schnurrbärte, aber die will mir irgendwie nicht mehr einfallen. bin also für vorschläge dankbar

Montag, Januar 29, 2007

Es wärmt das Herz und die Häme...

Es gibt auch gute Seiten an Strassenbahnen.
Wärme, ein Klingeltoncharts-Update und man trifft tolle Menschen, die man schon längst vergessen hat.

Zum Beispiel diesen jungen Mann, der mich sofort an seine tragische Geschichte erinnerte.
Er war ein Handballspieler und kein besonders schlechter.
Selten traf er das Tor, aber er spielte immer mit voller Hingabe. Doch an einem Tag, es war ein wichtiges Spiel, ändert sich alles: Er kam an den Ball, was oft vorkam, allerdings sah er, dass ihn nur wenige Schritt vom Tor trennten und es so aussah als ob kein Gegner in der Nähe sei, was noch nie vorgekommen war.
Er wusste instinktiv was zu tun war und lief so schnell er konnte aufs Tor zu und spannte bereits die Muskeln im Arm. Das Publikum tobte. Er warf aus voller Kraft und der Ball fand mühelos sein Weg vorbei am Torwart ins Netz. Tor! Er riess die Arme hoch und jubelte. Allerdings als Einziger, denn ihm war vor lauter Hingabe entgangen, dass er auf das eigene Tor zurannte und ein lupenreines Eigentor geschossen hatten. Seine Erkenntnis und die Fassungslosigkeit der anderen liess nicht lange auf sich warten.
Er liess ich auswechseln, ging vor dem Ende des Spiel nach Hause und hängt seine Handballkarriere noch an diesem Abend an den Nagel.

In der Schule trug er noch oft einen Ohrring an dem eine bunte Feder hing, was die Frage aufkommen liess, ob er vielleicht ein Indianer oder einfach nur ein Dummkopf sei.
Die Wahrheit liegt wahrscheinlich, wie meistens, irgendwo dazwischen.

Nächste Woche gehen wir der Frage nach: Warum ist Design keine Kunst?

Freitag, Januar 19, 2007

Katastrophentourismus

heute:
köln

mit einer durch und durch subjektiven auswahl meiner lieblingsbilder vom gestrigen abend.




zwiespältiges highlight:
der halbe baum, der sich netterweise zum hinunterfallen die straßenseite ausgesucht hatte, die ich nie benutze / der sich gemeinerweise zum landen das einzige auto ausgesucht hatte, das dort noch geparkt stand.













durchweg positiv zu bewerten: das öffentlich-rechtliche fernsehen ist auch in prekären situationen stilsicher und elegant und sucht selbstverständlich die moderatoren anhand ihrer frisuren passend zu den windsicheren mikrofonen aus. vielen dank dafür.

Montag, Januar 15, 2007

jilt-party die zweite

gern geschehen... ich kenne die nicht

jilt-party!



danke pascal!

Freitag, Januar 12, 2007

...ich hätte es ja fast vergessen. und so eine entdeckung allen vorzuenthalten, hätte mir schlaflose nächte bereitet.

deswegen hier sensationelles aus dem kölner untergrund. nicht, dass ich mir was darauf einbilde, aber 2007 könnte ein nina-jahr werden.














auch mein telefonanbieter hat rechtzeitig die zeichen der zeit erkannt und widmet dem jahresmotto N I N A gleich eine ganze ähäm handy-soap. ob das mir zu ehren gereicht, weiß ich allerdings noch nicht. klagen kann man ja immer noch...

Donnerstag, Januar 04, 2007

auf besonderen wunsch einer einzelnen dame hier topaktuelles bildmaterial aus der sylvesternacht 2006 / 2007

mit der richtigen ausrüstung geht selten was schief

Freitag, Dezember 29, 2006

prognosen, weissagungen und trends für 2007 und alles, was danach noch kommt:

schultern sind die neuen hüften, aber das ist in gewissen kreisen ja quasi schon allgemeinwissen, wenn nicht sogar schnee von gestern.

auch dass coldplay die nächsten u2 sind, riecht schon etwas abgestanden.

aber in diesem jahr haben sich ein paar entwicklungen angedeutet, die
dann bald glasklar und taghell serviert werden.

zum einen gab es die große staffelholz-übergabe während der wm; herbert g. lässt sich einen bart wachsen und überlässt xavier n. den knödel-gesangs-thron. (alles natürlich nur bildlich gesprochen)

außerdem munkelt man neuerdings, mia würden langfristig die neuen rosenstolz werden. irgendwer meckert natürlich immer und sagt dann so sachen wie: aber die sind doch kein duo und überhaupt... aber das finde ich doch arg kleinlich.

ich finde keine geeignete überleitung, aber gestern abend stach mir dann noch was in die augen, in die ohren und dann ohne große umwege auch ins herz:

the cooper temple clause sind nicht mehr the cooper temple clause. die metamorphose ist noch nicht abgeschlossen, aber sachverständige merken gleich: das sind die manic street preachers mit ein bißchen weniger stirnfalten und dafür dann mehr bandmitgliedern! keine frisuren-extasen mehr, kein blut, keine messer, zähne gefletscht hat auch keiner.

wenn irgendwer das stoppen und sogar umkehren kann, sage ich hiermit schonmal blanko meine unterstützung zu. wäre doch mal ein wirklich guter vorsatz fürs neue jahr.

Mittwoch, Dezember 20, 2006

ach ja...

nachdem mich gestern aus dem hinterhalt die tatsache anfiel, dass überüberübermorgen schon wieder! weihnachten! ist, habe ich mich über nacht mit mühe und not beruhigt. da heute die ganze stadt im nebel versinkt, atme ich einmal tief durch, lehne mich zurück, und rutsche auf meinem sessel ein wenig näher an den kamin heran.

rückblicke werden ja dieser tage ganz groß zelebriert, jeder blickt auf irgendwas zurück, alles wird zusammengefasst und wer wäre ich denn, mich dem zu verweigern...

ich mach das allerdings knackig kurz und beschränke mich auf die letzten zwei wochen (die wiederum superknackig kurz zusammengefasst und auf das highlight beschränkt.)

ich habe eine woche dauerbeschallung durch eine überregional bekannte und gefürchtete karnevalsband überstanden. lediglich eine mittelschwere erkältung und ein paar hartnäckige ohrwürmer sind mir geblieben. das ist in etwa gleichzusetzen mit den erschütterungen, die monsieur pascal zu ertragen hatte, allerdings denke ich nicht, dass seine geothermiker auch so stattliche schnurrbärte zur schau trugen wie die musikanten... und weil ich dummes kind vergaß, diese bärte für meine sammlung zu fotografieren, hier ausschnitte aus offiziellen fotos.


viel lieber als mit schnurrbärten beschäftige ich mich dieser tage allerdings mit unterhosen. ergebnisse von ausgesuchter schönheit findet ihr ab jetzt in unregelmäßigen abständen auf dieser fantastischen seite.

so long, machts euch nett und vergesst nicht, jeden, der euch am herzen liegt, zu fragen, was er denn sylvester so vorhat.

Freitag, Dezember 08, 2006

geschüttelt, nicht gerührt...

Lust auf Erdbeben? Ja? Dann besucht mich doch einfach.

Zur Zeit wird einmal wieder nach geothermischer Energie gebohrt und das unweit meines Domizils. An sich nichts Schlimmes, nur dass durch die Bohrungen in lustigen, unregelmässigen Abständen so genannte "Minierdbeben" hervorrufen.
Die sind so mini, dass ich seit einigen Tagen jede Nacht unsanft aus dem Schlaf gerüttelt werde - meine Arbeitskraft war zwar schon davor weg, aber das macht eine erholsame Nachtruhe nicht gerade leichter.

Tagsüber ist das alles noch zu verkraften, aber nachts nerven Erdbeben wirklich! Nur was ist zu tun? Soll ich jetzt alle Telefonnummer der Geothermiker herausfinden und denen mal um vier Uhr morgens anrufen? "Ha, jetzt wisst ihr mal, wie das ist!"

Dienstag, November 28, 2006

pack die badehose ein, nimm dein kleines schwesterlein, und dann nix wie ab zum

weihnachtsmarkt.

globale erwärmung at it's best. da fährt man extra in die heimatstadt, um bei den vorbereitungen zum weihnachtsmarkt zu helfen, kauft sich unmittelbar nach ankunft ein warmes mützchen für die empfindlichen ohren und dann sowas: 13 grad. ende november. aber bevor ich anfange, auf viehzüchter und reisbauern und 80er-rocker zu schimpfen, die uns diese ganze klimamisere eingebrockt haben, noch schnell die quintessenz der vergangenen tage plus querverweisen zu vergangenen ereignissen.

das wochenende läutete sich selbst ein mit meinem neuen lieblingsbier (dass ich überhaupt eins habe, finde ich schon bemerkenswert). dann fassten wir uns ein herz und schlenderten ultralässig in die lesung und ausstellungs-finissage des pop-autoren. der schluffte ultrahyperlässig wie schon damals in wittenberge herum, befummelte bisweilen seinen laptop, spielte lieder nicht zu ende und las mit hervorragender betonung alte geschichtchen.

schnell noch einen drink gekippt, auf der straße zirkusdirektorensohn aufgesammelt und ab geht die post in irgendwas schummriges bistro-ähnliches mit lecker küche am schulterblatt. wirt und sohn kennen sich noch aus eurythmie-tagen, ein glas gibt das andere und der flammkuchen ist auch schnell gegessen. am ende die große pointe vom ganzen abend: nina findet dreissig euro, lässt sich nach hause fahren und hat nicht mal genügend zeit, den rausch auszuschlafen, bevor sie am nächsten tag wieder arbeiten muss.












am sonntag noch flugs dem eugene hutz von gogol bordello das bärtchen zurechtgezuppelt, bevor er dann am montag seinen saisonjob als nussknacker anfangen kann.