Mittwoch, Juni 07, 2006
Donnerstag, Juni 01, 2006
Planet of the Grapes
Seit einigen Jahren verfolgt mich ein Wunsch. Ein äusserst dummer Wunsch. Aber ich habe mich immer gefragt, ob ich im Zweikampf gegen einen Schimpansen gewinnen oder verlieren würde. Es ist allerdings mehr als fraglich ob es je zu einem Zusammenstoss dieser Art kommen wird.
Dennoch, was spricht für den Schimpansen:
+ er hat sehr starke Arme (der macht ja nichts anderes als Klimmzüge den ganzen Tag)
+ er kann laut schreien (das lenkt mich ab)
+ er ist süss (lenkt mich auch ab)
was spricht gegen ihn:
- er greift nicht gezielt schmerzhafte Körperteile von mir an. (hoffe ich zumindest)
- er ist nicht so klug. (er macht ja nichts anderes als Klimmzüge den ganzen Tag)
- er ist kleiner als ich und kann nicht treten. (das ist wenigsten klar)
Was spricht für mich:
+ ich kann ihn gezielt mit der Faust hauen.
+ ich kann treten und ganz harte Schuhe anziehen.
+ ich kann taktisch vorgehen. (kann ich das?)
gegen mich spricht:
- ich bin ein Feigling.
- ich bin leicht abzulenken.
- ich bin weder besonders schnell, noch stark. (gut, vielleicht schätzt er mich so auch schwächer ein als ich bin, was wiederum ein Vorteil wäre)
Abgesehen davon bin ich kein Tierhasser und finde Schimpansen niedlich. Es ist eine rein hypothetische Überlegung.
Drei Fragen bleiben noch:
1. Ist Tidenhub eine andere Bezeichnung für Gezeiten?
2. Soll ich ans Southside gehen, so dass Nina und ich die Festivals antipdoisch beurteilen können? Was für ein leckeres Line-up, aber die Toilettensituation und vor allem die Kälte haben mir schon einmal schwer, schwer zugesetzt.
3.Gibt es die Beastie Boys Klamottenlinie X-large wieder? ich hab da was aus dem Augenwinkel gesehen.
Drittens noch ein Hinweis:
"Bag of Suck" die erste Enjoi-DVD ist jetzt im Handel erhältlich. Ein Bonbon für die Sinne.
Auch als deluxe Version auf VHS: Siehe www.enjoico.com
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p.r.
um
21:42
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Dienstag, Mai 30, 2006
nichtwirklichimmergut
da denkt man sich: festivalwochenende, schicke backstage-armbändchen, das wird ein fest, das wird ne party, da erleb ich mal wieder was. stell dem eddie argos ein bein und klecker bier auf miezes neues kleidchen, bzw. trinke unmengen davon.
nix da. in erster linie waren alle damit beschäftigt, gegen regen und kälte anzukämpfen. das ging in hotelzimmern natürlich wesentlich einfacher als in emels zelt. deswegen: zwei paar socken, tee trinken ab sieben uhr abends und zwei stunden nach einbruch der dunkelheit todmüde in den schlafsack krabbeln. wir sind sowas von alt.
wenn das beim hurricane genauso läuft, danke ich ab.
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nina
um
09:35
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Dienstag, Mai 23, 2006
wir präsentieren uns diese woche in frühlingsfrischen farben, sozusagen mai-corporate-identity, sofern der mai überhaupt corporate sein kann und will.
ansonsten wird die woche mal ganz ungewöhnlich zwischen katastrophe und großartigkeit schwanken, eine echte achterbahnfahrt also.
das weiß ich, weil:
ich morgen einen friseurtermin habe
ich vergessen habe, dass donnerstag feiertag ist
ich freitag trotz wetterwarnungen in den nord-osten reisen werde
ich dort zelten werde. autsch.
und dann gehts richtig rund. midlake, radio 4, art brut, yeah yeah yeahs, feist (wer das line-up kennt, merkt, dass ich blumfeld weggelassen habe. zu recht, wie ich finde)
äh ja und die anderen schau ich mir auch irgendwie an, denke ich----
leiht mir jemand eine regenjacke? vorzugsweise gelb mit kapuze, umgangssprachlich "friesennerz". anders als die dame im bild zieh ich dann auch was drunter, versprochen.
und was machst du am wochenende, pascal?
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nina
um
10:11
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Freitag, Mai 19, 2006
meine perle
nach der schnitzel-randale der letzten tage jetzt eine schüssel voll lokalpatriotismus und beruhigend-hanseatisches blau.
man reist nämlich in die heimat zurück und möchte das auch entsprechend kundtun.
trotz der überschrift möchte ich mich hier kurz mal von dem l. k. karl distanzieren, der ist nämlich, zumindest musikalisch, untragbar.
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nina
um
09:49
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Mittwoch, Mai 17, 2006
Heute bleibt die Küche kalt.
Keiner weiss es, jeder ahnt es.
Wer ist der Meister (Mätresse) der Illusion?
Lina Nudolphi
Wer trägt seit Monaten niemals zwei passende Socken?
Ich.
Wer fährt die schon lange auf Symmetrie ab und ist deswegen verunsichert?
Du.
Schnitzel ist Funk!
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p.r.
um
14:20
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Dienstag, Mai 16, 2006
boris und ich



im rahmen meiner mitarbeit bei der tochterfirma eines führenden deutschen circus-unternehmens bleiben begegnungen wie diese nicht aus.
nein, ich gebs ja zu, ich habs forciert. wann hat man schonmal die chance...
skeptiker und ungläubige hier klicken
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nina
um
15:11
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Dienstag, Mai 09, 2006
it`s already hell

Was mich seit neustem entzückt: Frauen über 65, die mit einem Handy auf der Strasse, in der Strassenbahn oder anderen öffentlichen Plätzen telefonieren. Immer umständlich, immer zu laut und immer herrlich aus der Mode gekommene Geräte. Die Einkaufstüte und das Handy in derselben Hand, sehr stark ans Ohr gepresst mit einem (meist) freudigen Gesichtsausdruck, der uns sagt: "Ich bin dabei!" Wirklich sowas rührt mich zutiefst. Ich könnte sie alle umarmen oder mit einem Handschuh durch die Haare streichen.
Die sind so süss, dass sie sogar Kücken (die gelben) von meiner Süssliste verdrängt haben und zwar endgültig.
Naja weniger süss ist es bei einer Modeschau mit dem Taxi vorzufahren und als Angeber dargestellt zu werden, obwohl man einfach spät dran war. Die Aufregung war war allerdings zeitlich und lokal sehr begrenzt und schnell vergessen. Bilder folgen.
Eine Warnung zum Schluss: Single-Parties bitte grossräumig umfahren, selbst als Single.
Und noch ein Tipp: Black Metal wird das grosse Ding in 2006! Oder Fussball.
Im Bild zu sehen: Piet Heyn, der die spanische Silberflotte überfällt. Na und? Andere Leute basteln Eisenbahnen und preisen Satan.
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p.r.
um
22:38
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Montag, Mai 08, 2006
alles für die hochzeit
dem geneigten und aufmerksamen leser ist aufgefallen: die google-anzeigen passen immer thematisch zu unseren texten oder orientieren sich doch zumindest thematisch an den schlagworten, die wir hin und wieder einstreuen. deswegen darf er (der geneigte leser) sich jetzt freuen auf anzeigen für blumensträuße und brautmoden-links, denn
nina hat ihre erste einladung zu einer hochzeit im freundeskreis bekommen.
dass es nicht nur den freundeskreis, sondern vielmehr den exfreunde-kreis betrifft, führt bei vielen personen (männlich und weiblich) bekanntermaßen zu spötteleien und/oder nervenzusammenbrüchen, je nach verlauf und ende der beziehung. mir passiert weder noch (weder zynische anfälle noch nervenzusammenbrüche, nicht: weder verlauf noch ende...), man ist ja ganz klischeehaft in freundschaft auseinandergegangen und das ist noch nicht mal gelogen. spannend wirds trotzdem.
große sorge bereitet mir nur das zeremonielle drumherum. trotz lässig-informeller einladung mit flyer per email kann man da ja nicht das standard-programm auffahren. also was anziehen und was schenken? wie die hochzeit zu einem schönen erlebnis machen? leute, die es wagen, mit einer hochzeitszeitung in der hand aufzutauchen und vorträge zu halten, werden sicherlich umgehend angezündet. es sei denn, sie gehören zur betagten verwandschaft des brautpaares, die wissen es nicht besser, die kennen es nicht anders.
ich befürchte künstlerisch wertvolle gemälde und wirklich coole selbstgeschriebene songs und spiele mit dem gedanken, die initialen des brautpaares in stiefmütterchen zu pflanzen, als verlegenheitslösung quasi. oder ich klicke flugs (hier schließt sich jetzt der kreis) auf einen der obigen links und bestelle das erstbeste objekt, das nicht rosa ist.
arg.
nachtrag (dienstag, 09.05.2006, 17:40)
bisher keine hochzeitslinks aufgetaucht. ob ich mich geirrt habe? oder das system ist einfach schneckenlangsam. so eine enttäuschung!
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nina
um
16:45
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Freitag, April 28, 2006
vielleicht komm ich ja doch noch in den himmel

nach katholischem selbstverständnis bin ich als norddeutsche ungetaufte (vulgo: Heidin) ja eigentlich eher eine von denen, die die superschicke himmelspforte nicht passieren dürfen. genaue regelungen kenne ich dazu nicht, aber ich vermute mal ganz stark, dass man sich vielleicht doch den einen oder anderen bonus erwirtschaften kann durch musterhaftes betragen etc. da gibts dann so kleine belohnungs-sternchen, die werden auf die bonuskarte eingeklebt und am ende entweder die erlösung oder wm-2006-fanartikel als trostpreis.
(unqualifizierte zwischenfrage: was passiert eigentlich WIRKLICH mit dem ganzen unverkauften scheiß nach der wm? wird das eingeschmolzen und in weihnachtsdeko umgewandelt? der siegernation geschenkt? oder die entsorgung dem verlierer des finalspiels aufgebürdet?)
und jetzt die top-elegante überleitung zu dem bikinimädchen. nina hat ihr soziales gewissen wiederentdeckt. sich mal so richtig über fair trade klamotten informiert. das sind normalerweise tshirts aus alten leinen-beuteln mit bäumchen und sonnen drauf. ha! trugschluss! diesen sommer werde ich, so mein konto es will, in güldenem zweiteiler an kölns stränden flanieren. mit schicken schläppchen und einem guten gewissen. das reicht dann vielleicht so für ein zacken vom ersten belohnungsstern. der wird mir dann für huldvolles winken gleich wieder abgezogen. (siehe: die sieben todsünden > hochmut)
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nina
um
10:56
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Montag, April 24, 2006
oh get my away from here i`m dying...

Ich kann Waschmaschinen tragen.
Habe ich das Gleichnis von der ältere Frau, die Mohnblumen pflückt schon erzählt? Ich glaube schon. Dann erspar ich mir das.
Ich habe jetzt vier Hosen, die alle an derselben Stelle ein Loch haben. (Wobei das jüngst Opfer eher eine Loch mit Jeanssotff ist als eine Hose mit Loch.) Es wird Zeit die Schneiderin aufzuchen. Am besten bringe ich ihr Kompott mit, dabei sind noch immer die besten Geschichten entstanden. Manche sogar zum Ausklappen.
Als ernüchternd kann auch der Selbstversuch mit der Ausdünnschere bezeichnet werden. Wer noch keine Geheimratsecken hat, kann sich so prima welche zusammen"schneidern". Sieht klasse aus, deswegen auch an dieser Stelle kein Bild, dafür ist der Friseurtermin bereits ausgemacht.
Wie man Schwaben überführt: Lasst Sie die Worte Gewürze, Bahncard, Computer und Birne schnell und oft sagen und in wenigen Minuten stürzt das Hochdeutschhaus der Illusion in sich zusammen.
Was mich jedes Mal aufs Neue schockiert: Das Weltall ist unendlich gross und das in alle Richtungen, trotzdem gibt es Parkuhren.
Ich bringe heute keinen zusammenhängenden Text zustande und beneide alle die Pizza im Park essen können.
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p.r.
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19:18
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Dienstag, April 18, 2006
produktive vergangenheitsbewältigung
ich möchte mir ja nicht anmaßen, mehr fachwissen zu haben als die damen und herren unter obigem link, aber ich formuliere es vielleicht spaßiger. und vielleicht weniger diplomatisch.
jetzt, eine woche nach der endgültigen übergabe ist der emotionale abstand groß genug und ich kann alle meine tiefgründigen erkenntnisse veröffentlichen.
1. renovieren bei auszug ist scheiße. das ist fakt und ich habs endlich auch gemerkt.
2. in eine andere stadt umziehen, bevor man renoviert hat, ist noch viel scheißiger (komparativ zu scheiße? wer weiß es? bitte melden!) und zudem noch arg teuer.
3.a kein angestellter deiner wohnungsverwaltung handelt uneigennützig. und schon gar nicht nur zu deinem vorteil.
3.b vormieter auch nicht. sobald deren augen anfangen, zu leuchten, wenn du zusagst, irgendwelche festen einrichtungsgegenstände zu übernehmen, sei auf der hut! aber sowas von.
3.c lerne! selbe tricks beim nachmieter anwenden, ist durchaus legitim, auch wenn du die person(en) sympathisch findest. hauptsache, du bist die kunstledergepolsterte eingangstür endlich los.
4. weitertricksen. immer und überall. tesakrepp über tapetenrissen ergibt mit ein wenig farbe prima flickzeug.
5. verdammt nochmal nicht alles abnicken, was der wohnungsabnahme-kerl bei der vorbesichtigung bemängelt. schon gar nicht seine seitenlange liste unterschreiben. achja und vorher nochmal in den mietvertrag schauen wegen der vorgeschriebenen renovierungszeiträume. (brint viel mehr spaß, sowas vorher zu wissen...)
6. warten. auf alles was da noch kommen mag und die kautionsrückzahlung. wenn sie denn kommt...
ich geb einen aus (bienenstich und kräutertee), wenn meine aufm konto ist.
bis dahin:
waidmannsheil!
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nina
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12:09
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Dienstag, April 11, 2006
im westen nichts neues
herrjeh was habe ich doch inzwischen für ein geregeltes leben. wird zeit für eine alien-entführung (ich das alien, nicht umgekehrt) oder wahlweise auch gern irgendwelchen außergewöhnlichen wetterphänomene auf meinem balkon.
mein co-autor erlebt auch nichts mehr. verdammt wir werden alt.
habe grad "im alter von 22 jahren" bei google nachschlagen lassen. da wird promoviert, gestorben, in der new yorker carnegie hall aufgetreten, vergewaltigt und, vorausgesgetzt, man ist 50% der ostdeutschen frauen, das erste kind geboren. westdeutsche dürfen sich bis 28 zeit lassen. statistiken sind was feines.
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nina
um
14:59
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Mittwoch, März 22, 2006
Take a walk on the wild side
nur für herrn reber: link anklicken in der überschrift, lessen, dann wahlweise lachen oder ärgern.
für alle anderen: ich wird jetzt benz-fahrerin. sagt man das noch so? oder doch mercedes-fahrerin? egal. und automatik ist auch ganz toll, wenn man es denn verstanden hat nach ein paar fiesen vollbremsungen auf köln beliebtester feierabend-verkehrs-70km/h-straße. ist ja nur der benz, nein mercedes vom chef, was solls also… achja, p für parken, n für normal und d für drive.
was bitte ist normal? (ersthaft jetzt, ne…)
einziges manko an der ollen kiste: der sagt nicht bescheid, wenn man beim aussteigen das licht angeschaltet lässt. das konnte sogar mein `91er opel. der gute-----
ansonsten: sonnenschein hier, nebel und kalt dort, Samstag um halb sieben mit eimer farbe und wochenendticket zum kleinen renovierungsausflug in den norden, olé
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nina
um
09:40
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Freitag, März 17, 2006
Der Himmel über Köln
Anstatt so zu tun, als wäre auch ich ständig in allen Metropolen dieses Kontinents unterwegs, bleibe ich heute mal knallhart realistisch. Auf die Gefahr hin, nicht mehr mit meinem werten Co-Autoren mithalten zu können, aber sei’s drum. Da trennt sich halt die Pleitespreu vom Reiseweizen.
Das klingt zwar nach Sozialneid deluxe, ist aber (das wird jetzt der rote Faden!) knallhart realistisch, ohne jeden böswilligen Hintergrund. Sozusagen: Der Geist ist willig, aber das Konto ist schwach.
Ist aber alles nicht so tragisch, also streicht ein oder zwei Nullen auf Euren steuerlich absetzbaren Spenden-Schecks. Geht ja bald alles wieder aufwärts, nicht nur wegen des 25 Mrd. starken Investitionsprogrammes der Bundesregierung.
Ich liege dem Staat jetzt nicht mehr bleischwer auf der Tasche, sondern schufte fleißig für mein Wohlergehen. Hier exklusives Bildmaterial von meinem neuen Arbeitsplatz. Naja also links daneben in der Ecke quasi.
Eigentlich wollte ich auch ein Ratespiel einbauen, aber uneigentlich weiß eh schon fast jeder, wo ich arbeite. Deswegen: keine Schokolade für niemanden. Herr P. R. behält das Rätselmonopol bis auf weiteres.
Abmarsch!
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nina
um
14:38
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Dienstag, März 14, 2006
Ihr charismatische Bluthunde haut mal ab!
Ich falle auf niemanden mehr rein, aber ich hör mir ja gern alles an.
Unterhaltungen bringen dich voran. In deiner Erfahrung, in deiner Menschenkenntnis, in Allem. Aber welcher Mensch gibt schon zu keine Menschenkenntnis zu besitzen? Ich gebe es offiziell zu.
Und ich erkläre offiziell, dass die Welt kompliziert ist und es nicht immer leicht ist Antworten zu finden, manchmal gibt es sogar gar keine. Das ist auch der Spass an der Sache.
Jeder der was andere erzählt ist ein Lügner.
Naja was soll ich sagen. International ging es zu in den letzten Wochen. Es gab viel, sehr viel Schnee und sehr viel Asphalt. Was ja eigentlich nicht zusammen passt, aber auch sehr grossen Spass gemacht hat. Insgesamt bin schon wieder so aufgedreht, dass ich kaum sitzen kann.

Eine unverständliche Sprache, fundamentalisitsche Predigten und viel Tiefschnee.
Zwei dieser drei Dinge wären erträglich gewesen. Alle drei zusammen waren anstrengend.
Und ich habe eine Portemonnaie aus alten Mickey-Mouse-Heften gebastelt. Hübsch geworden.
Rückkehr nach Hause.Schneechaos, Strassensperre, Übernachten in einer spontanen Notunterkunft mit Traumassen, inklusive frisch gebackener Waffeln. Interessantes Detail daran: In der Schweiz sind Waffeleisen praktisch unbekannt, was selbst mir neu war.
Abflug nach Paris.
Eiseskälte, Sehenswürdigkeiten en masse, höfliche Menschen und ein Gag der gar nicht richtig funktioniert hat. Später mehr dazu.Immerhin: La Croisiere s`amuse! (Die Accents habe ich jetzt weggelassen. Trotzdem ein Quiz; Welche Fernseheserie ist damit gemeint? Es gibt wie immer Schokolade.)
Ja, vollkommen krude alles. Aber es war mal Zeit wieder Ballast abzuwerfen hier. Und der Wahnsinn geht weiter und das mit Methode.
Und alle sagen Interpol muss man Zeit lassen. Da haben alle recht.
Bonsoir, je cherche la prostitution nummerique.
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p.r.
um
22:44
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Samstag, Februar 25, 2006
pt. II / weiterrenovieren deluxe
zwischendurch sah es bei mir auch mal so aus. schuld daran war die hilfsbereitschaft meiner mutter. äh nein, schuld daran war die tatsache, das ich (wie schonmal festgestellt) zu viel scheiß habe. und das meine mutter zum renovieren reloaded eine riesenflasche champagner mitbrachte. lecker, aber der sache nicht unbdingt zuträglich. fertig geworden sind wir trotzdem irgendwie. und vor allem irgendwann.
inzwischen ist hier der dritte von sechs karnevalstagen im vollen gange und ich verschanz mich bis sonnenuntergang in neutralen räumen
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nina
um
17:44
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Freitag, Februar 17, 2006
430 km südwestlich. oder westsüdlich.
nach drei tagen türenlack-dämpfen (aber voll auf die zwölf und so) bin ich endlich mal wirklich nach köln umgezogen. morgens um 7 zack alles ins auto plus anhänger rein.
morgens um 8 noch einen minivan für horrendes geld dazugemietet, weil ich einfach zu viel scheiß habe. sag sogar ich selbst. ab nach köln, ausladen, erstmal (fast) alles auf den balkon stellen. ja, ihr neider, ein balkon mit platz. größer als mein badezimmer. und in letzterm ist sogar eine badewanne.
da sah das zimmer dann so aus
anfangen mit streichen. tapeten stehen vor der wahl, neue farbe anzunehmen oder in den freitod zu wellen und zu rollen. natürlich begehen sie alle reihenweise selbstmord. ich, von den lackdämpfen noch ganz aufgeputscht, reiße flugs alles von den wänden und streiche neu.
da sah das zimmer dann so aus
(übrigens sind die wänden nach dem nunmehr dritten anstrich auch weiß)
mit super costomized bett auf komischen podest sieht es am späten sonntag nachmittag dann endlich so aus
ich wieder zurück nach hamburg, weil: unverschiebbarer und echt mal wichtiger termin bei der agentur für arbeit (es ging um geld, ok?!)
fortsetzung folgt
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nina
um
16:01
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Freitag, Februar 03, 2006
kein scheiß, ehrlich jetzt
> link in der überschrift anklicken
> mini webclip-contest anklicken
> "webclips ansehen" anklicken
> suchen. der clip ist wohl unter den neu eingestellten und zu sehen sind markus und ich im wilden kampf um die autoschlüssel. ich verhau ihn grad mit meiner handtasche. schönes ding.
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nina
um
12:33
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Donnerstag, Februar 02, 2006
Trag das Glück in die Welt hinaus...
Als Staatsangestellter auf Zeit hat man so manchen Vorteil:
Gestern kam ein Brief . Darin eine Karte mit meinem Namen und eine Liste von Läden, die eben diesen Staatsangestellten Rabatte gewähren. Ist das nicht cool? Bei meinem exzessiv-teueren und vollkommen unnötigen, aber sehr lustigen Hobbies eine tolle Sache, dachte ich.
Allerdings schlug das Hochgefühl in Windeseile um. Hier ein kleiner Auszug der illustren Angebote:
- Atelier Fantasie - 55 % auf Wecker
- New Asia Market - 10% auf alle Produkte (ausser Speisereis)
- Kosmetikstudio Primadonna - 10% auf alle Dienstleistungen
- Laguba Healthcare Inkontinenzprodukte - 10% auf alle Produtke
- Diabetesberatung Pavan - 10-15% auf verschiedene Produkte
- A.Flum Gmbh - 10% auf Einlagen, Bandagen und Kompressionsstrümpfe
- Restaurant Hahn - 10% auf Mittag-und Abendessen
- etc.
Super oder? Nicht nur, dass ich jetzt in der übelsten Spelunke der Stadt billger essen kann. Ich kann mir endlich Windeln bestellen ohne wegen dem Preis ein schlechtes Gewissen zu haben.
Naja vielleicht lasse ich mir auch einfach die Haare bei "chez Magrith" schneiden oder mir hol mir von "Berger Agrartech" endlich eine amtliche Rasen- und Grundsstückspflegemaschine, da krieg ich nämlich Rabatt, ich alter Sparfuchs. würg.
gesegnet bin ich wahrlich nun.
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p.r.
um
21:00
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Montag, Januar 23, 2006

das da sind jakob, kameramann, und markus, ninamitbewohner und regisseur und polizeimützenträger. die haben kleine werbespots gedreht für die neuen mini cooper modelle. weil: da kann man dann ein auto gewinnen. wenn man den besten clip gemacht hat. entscheiden dürfen das natürlich nicht die beiden, sondern andere leute. ich durfte auch mitwirken, als politesse und als sozusagen-businessfrau am frühstückstisch und als heiratsantrags-opfer, wobei die politesse mit abstand am schrecklichsten aussah, aber anscheinend am authentischsten rüberkam...
nicht lange nachdenken, clips ab spätestens 31.01. auf der mini-cooper-homepage ansehen!
ich fahr gleich mal ins rheinland, mietvertrag klarmachen und morgen art brut sehen. massig viel spaß also.
dazu werd ich mich natürlich gemäß dem zwiebelprinzip anziehen, damit ich nicht erfriere auf dem weg zur ubahn etc.
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nina
um
15:06
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Dienstag, Januar 17, 2006
konfetti!!!
Heute kann es regnen,
stürmen oder schnei'n,
denn du strahlst ja selber
wie der Sonnenschein.
Heut ist dein Geburtstag,
darum feiern wir,
|: alle deine Freunde,
freuen sich mit dir. :|
Refrain:
|: Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind! :|
2. Uns're guten Wünsche
haben ihren Grund:
Bitte bleib noch lange
glücklich und gesund.
Dich so froh zu sehen,
ist was uns gefällt,
|: Tränen gibt es schon
genug auf dieser Welt. :|
Refrain:
|: Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind! :|
3. Montag, Dienstag, Mittwoch,
das ist ganz egal,
dein Geburtstag kommt im Jahr
doch nur einmal.
Darum lass uns feiern,
dass die Schwarte kracht,
|: Heute wird getanzt,
gesungen und gelacht. :|
Refrain:
|: Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind! :|
4. Wieder ein Jahr älter,
nimm es nicht so schwer,
denn am Älterwerden
änderst du nichts mehr.
Zähle deine Jahre
und denk' stets daran:
|: Sie sind wie ein Schatz,
den dir keiner nehmen kann. :
und jetzt alle!
Refrain:
|: Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind! :|
achso und ich bin jetzt abeitslos. also gefühlt arbeitslos. morgen versuch ich dann mal, das offiziell zu machen.
Eingestellt von
nina
um
15:34
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Montag, Januar 16, 2006
Viele Veränderung, noch keine Störche
Veränderungen stehen bei Nina ins Haus, hier die 5 wichtigsten:
- Sie kann Nudeln selber machen und kochen.
- Sie bekommt Blumen von alten Männern.
- Sie zieht um.
- Sie kann immer noch nicht Bass spielen.
- Sie bekommt auch Schokolade von anderen älteren Männern.
- Ihr Deckhaar deckt wie immer - perfekt.
Nächste Woche gehen wir einer anderen branaktuellen Frage auf den Grund:
Wird durch die Fussball-WM der Ballsport auch für Uninteressierte salonfähig?
Die Antwort vorweg: Nein, auf keinen Fall. Fussball ist immer noch doof und wird es immer bleiben.
Nina bleib auf Kurs. Wir drücken dir alle die Daumen und freuen uns über allen Merchandisingkram, egal wie verschmutzt die Umschläge auch sein mögen.
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p.r.
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19:45
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Donnerstag, Januar 12, 2006
Ich sing ein Lied für dich, ein kleines Lied für dich...
Ab wann werden Texte literarisch? Diese Frage kann ich nicht beantworten.
Ich kann aber sehr wohl sagen, ab wann ein Text zumindest ernstgenommen und als literarisch erkannt wird. Das Stichwort gibt, wie immer, mein Lieblingsintellktueller Roger Willemsen. Dieses lautet hier: Postmoderne. Oder anders ausgedrückt: Benutzen Sie bitte das bisherige litarische Schaffen von der Antike bis zur Gegenwart und picken Sie sich steinbruchartig einige Autoren und auch Zitate hinaus. Dies mit einem Kulturbegriff, der auch die Alltagskultur bzw. Popkultur miteinschliesst, sich aber des hochkulturellen Überbaus selbstverständlich bewusst ist und diesen lückenlos zitieren kann.
Machen wir ein Beispiel und schreiben einen Text über das U-Bahnfahren.
Dazu nehmen wir uns drei Autoren vor. Der Anteil der populärkulturellen Autoren sollte in keinem Fall, die der antiken bzw. hochkulturellen übersteigen, denn wir haben nicht nur Köpfchen, wir haben auch Eier.
Aus der Antike bedienen wir uns zunächst beim römischen Lyriker Sallust. Nicht so bekannt, dennoch dem Durschnittshumanisten ein Begriff. "Sallust? Hat der nicht die Dingsda geschrieben..."
Dem stellen wir keinen geringeren als den Sänger der Sex-Pistols, Sid Vicious, gegenüber. (noch ist Punk en vogue.) "Sex-Pistols war noch Musik, auch wenn sie gecastet waren. Diese jugendlicheFrische...".
Abrunden sollten wir diese illustre Gruppe mit einem Philosophen (hier ist die Epoche egal. Vorsicht allerdings: Fernöstliche oder esoterische Meinungen haben hier nichts zu suchen. Das kann ja jeder!) oder aber auch einem Protest-/ Hippiesinger/songwriter der 68er Bewegung. (-dies nennen wir das Bob-Dylan-Prinzip (es würde sich zum Bespiele zu Beginn des Textes einen Vers zu zitieren anbieten, aber unkommentiert.).
Wir bleiben aber beim einem Philosophen. Nun stellt sich die Frage: Antik, vergangen oder gar modern? Upcoming, exotisch (in den Ansichten) oder ein big name? Im besten Fall ein Franzose. Interessant hierbei: Antike Philiosophen stellt man sich immer als alte Männer vor. Das kann ein interessanter Ansatz sein den man einerseits durch anekdotenhafte Jugendgeschichten der Betreffenden dekonstruieren oder auch wie im Bespiel oben einen jungen Rüpel gegenüberstellen. Ach man kann sich aber auch selbst Blumen schicken.
Zurück zur Philosophenauswahl.
Ich gebe 5 Beispiel:
Louis Althusser (franzose, zeitgenössisch, wichtig)
Karl Popper (bigname, eigent sich für allerlei "humorvolle" Alliterationen, wichtig.)
Sebastian Schwenzfeuer (upcoming, antroposophisch, f***ing modern.)
Thales von Milet (antik, wer kennt ihn nicht?, man könnte hier unendliche Anekdoten erfinden.)
Augustinus (wie wärs mit dem Allzeit beliebten Kirchenvater? Dem viel zitierten Hybrid aus Antike und Mittelalter. wie kann man ihn nicht lieben?)
Wie wählen uns von den Betreffenden eine handvoll Zitate aus und bringen diese an den Wende- und Kernpunkten unserer U-Bahnfahrt ein. Nicht übertreiben. Lieber ein paar, irritierende Zwischensätze einfügen als zu lange Zitate zu bringen.
Den Schlussatz sollte ebenfalls der Philosoph oder der Singer- Songwriter haben.
Weiters zum Aufbau eines "literarischen" Textes folgt kommende Woche.
Nein besser nicht, sondern schreibt ihr irgendwann selbst noch so einen affektierten Müll, den man ohnehin schon überall liest.
Aua, meine Hand...
Eingestellt von
p.r.
um
12:24
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Samstag, Januar 07, 2006
Kinder, Kinder
In diesem Monat passiert es. Ich werde mich an der Hand schneiden, beim Öffnen einer Thunfischdose. Allerdings nicht schlimm. Glück gehabt.
Woher ich das alles weiss? Na Wahrsagen. Was ich früher bei den Pfadfindern gelernt habe, kommt mir heut zugute. Allerdings beschränkt sich meine Fähigkeit auf das Vorhersehen von Küchenunfällen. Insgesamt etwas lasch, aber ich denke die Brotschneidemaschine hätte schon einen Finger von mir auf dem Gewissen ohne meine hellseherische Fähigkeit.
Haben die Menschen in den Ländern, wo man viele Milchprodukte ist grössere Zähne als andere?
Wegen dem Calcium!? Das wäre eine ungerechte Tatsache.
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p.r.
um
16:57
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Montag, Januar 02, 2006
auch ein gefährlicher drache hat klein angefangen (sagt der glückskeks)
meine zahl des tages: 7 (S-I-E-B-E-N)
(noch verbleibende arbeitstage bis zu meiner mündlichen prüfung und dem ende meiner ausbildung)
bauchkribbeln macht mir das. im moment stehen fast alle zeichen auf studium. kurz nachgerechnet, mein bausparvetrag würde sogar fast die studiengebühren für 9 semester decken. warum muss köln auch in nrw liegen?! in rheinland-pfalz wird alles noch schön kuschelig mit studienzeitkonten geregelt.
zweite finanzierungssäule wird dann meine indie-begleitservice-agentur, für die ich schon zwei echte perlen gewinnen konnte, mehrsprachige sogar! ich steig da ganz groß ins geschäft ein. sowas kann man ja neben dem studium gut machen. meine spärliche freizeit werde ich dann wahrscheinlich mit exklusiven und exotischen hobbies verbringen, zb. schnurrbartberatungen für oberbürgermeister
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nina
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10:36
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Donnerstag, Dezember 29, 2005
Good Food is a Global Thing
Ich hangel mich dieser Tage von einem Großereignis zum nächsten.
Vorgestern noch singende ukrainische Kavallerie, gestern dann als krönender Jahresabschluss der sympathisch lispelnde Telekoch mit dem Hang zum Chaos. DIE! deutsche Live-Kochshow. Mehl verschütten, Zuckersirup verkleckern, Muffins werfen und Fremdwörter vergessen – das Programm in Auszügen. Und die Hamburger sind unsterblich verknallt in ihn, daran konnte noch nicht mal die co-moderierende Ballerina etwas ändern.
Außerdem auf meinem Stundenplan:
31.12. Sylvester
01.01. Kater
17.01. Prüfer
20.01. Feier
24.01. Rocker
etwas gegen meine knirschende Schulter machen. Abschneiden zB.
etwas für meine Wohn- und Jobsituation machen.
Und natürlich die Jahres-End-Frage: welche Knaller kaufen? Goldregen, Bienen, Heuler, Knallfrösche? Oder doch nur ein paar langweilige Böller?
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nina
um
09:42
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Freitag, Dezember 23, 2005
nimmst du die uzi? nein, nimm du sie
so, mit lena auf dem weltgrößten fettesbrotkonzert gewesen und mehr als gut amüsiert. hier: handyfoto. genau in dem moment aufgenommen, in dem mir alle den rücken zudrehen. könnten also auch scooter sein. aber ihr vertraut mir doch...
jetzt muss ich nur noch sicherstellen, dass mtv während der übertragung keine kompromittierenden bilder von lena und mir gesendet hat. wäre zu schade, weil wir uns eigentlich durchgehend gut benommen haben. zum beispiel als großmaul nina den shuttle-bus zur arena lotsen musste, weil der busfahrer den weg nicht wusste. (reimt sich sogar.)
heinz strunk war auch da, von dem hab ich jetzt aber keine bilder machen wollen; er ist ja nu echt nicht schön, ne...
und die komplette st. pauli mannschaft hat sich ausgezogen und ganz am ende hats glitter geregnet und 13.000 menschen und eigentlich wollten lena und ich ja die karten für die aftershowparty gewinnen, aber der markus kavka hat natürlich nicht angerufen.
so, weihnachten jetzt. in drei stunden nach köln, geschenke sind schon eingepackt.
seid nett zueinander!
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nina
um
10:50
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Mittwoch, Dezember 21, 2005
...achso, daran liegts
(he! einfach mal überschrift anklicken.)
nur damit ihr mal wisst, mit was ihr es so zu tun habt:
Stability results were medium which suggests you are moderately relaxed, calm, secure, and optimistic.
Orderliness results were moderately high which suggests you are, at times, overly organized, reliable, neat, and hard working at the expense of flexibility, efficiency, spontaneity, and fun.
Extraversion results were high which suggests you are overly talkative, outgoing, sociable and interacting at the expense too often of developing your own individual interests and internally based identity.
trait snapshot:
clean, self revealing, open, organized, outgoing, social, enjoys leadership and managing others, dominant, makes friends easily, does not like to be alone, assertive, hard working, finisher, optimistic, positive, likes to stand out, likes large parties, respects authority, practical, high self esteem, perfectionist, dislikes chaos, busy, not familiar with the dark side of life, controlling, high self control, traditional, tough, likes to fit in, conforming, brutally honest, takes precautions
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nina
um
22:40
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Freitag, Dezember 16, 2005
push barman to open old wounds

Drei Dinge die ich in Musikrezensionen nicht mehr lesen will:
- Riffgewitter
- der Sound mäandriert
- elegisch
Drei Dinge die ich in Musikrezensionen viel mehr lesen will:
- kompromissloser Lärm
- wie ein pulsierender Hybrid aus
- vergleichbar mit Belle&Sebastian
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p.r.
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18:54
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Freitag, Dezember 09, 2005
was soll man dazu noch sagen
...seit dem autobahn-massaker keine nennenswerten vorkommnisse auf meiner erdhalbkugel.
ach doch, heute morgen hat markus den klodeckel zerdeppert. was habe ich doch für einen starken mitbewohner. was habe ich doch für einen leichten schlaf.
die kölner wohnungsszene bringt mich nach wie vor zum verzweifeln, bis zu einer straftat sind es nur noch -schätzungsweise- drei enttäuschungen. aber the incredible nina gibt nicht auf, betrinkt sich heute abend, unserer praktikantin zu ehren, noch einmal kräftig und wackelt dann morgen um 5:43 zum ICE, der dann um 5:46 die stadt richtung rhein verlässt. ihr dürft mir winken, mit weißen taschentüchern aber nur.
heute morgen hat cheft versucht, alle wuschig zu machen mit der ankündigung, um zwei käme monsieur fernsehkoch zu einer besprechung. ha! eben nicht. nur der regisseur erscheint. herbe enttäuschung für den voxkoch-fanclub in unserem keller. alle anderen machen weiter wie gewohnt.
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nina
um
14:12
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Dienstag, Dezember 06, 2005
Meine Fliege-Momente
Jürgen Fliege sendet ja nicht mehr, aber über die Jahre habe ich doch die ein oder andere Show gesehen und ich war natürlich begeistert. Älteres Publikum und spannende Themen: Genau mein Ding also.
Hier von mir exklusiv zusammgefasst die drei besten Fliege-Momente:
Nummer 1
Thema: Engel - Gibt es sie?
Jürgen Fliege unterhält ich mit einem Engelsforscher.
Fliege:"Stimmt es, dass sie eindeutig wissenschaftliche bewiesen haben, dass es Engel gibt?"
Forscher:"Ja, eindeutig!"
Fliege:"Ich wusste es ja immer..."
Peinliche Stille.
Nummer 2
Thema: irgendwas mit Tod
Jürgen Fliege stösst an seine seelsorgerischen Grenzen und gesteht: "Ich sollte die Sterbebegleitung einer älteren Frau machen. Das Problem daran war, dass ihre beiden Töchter, die mit im Raum waren und umwerfend gut aussahen. Ich war so geil auf die beiden Töchter (in seinem Alter), dass ich mich einfach nicht um die ältere Frau kümmern konnte."
bestechend ehrlich.
Nummer 2
Thema: Sucht
Es gut um Süchtige, dazu hat Fliege extra eine Drogenexpertin eingeladen. Er befragt sie zum Thema.Sie sitzt im Publikum.
Fliege:"Was hat es mit Sucht auf sich?"
Expertin (weit ausholend):"Naja, Sucht kommt ja von suchen..."
Fliege unterbricht:"Stimmt ja gar nicht, das kommt doch von Siechtum..."
Das Publikum lacht die Expertin, nun komplett aus dem Konzept geworfen, aus, die darauf während der ganze Sendung kein Wort mehr herausbringt.
Ein Augenschmaus.
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p.r.
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12:18
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Dienstag, November 29, 2005
black friday
aufmerksame leser mit elefantösem gedächtnis erinnern sich, dass ich mitte august mal siebzehn stunden autofahrt von kroatien nach hamburg erleben konnte. das waren sehr viele kilometer, aber auch sehr viel platz im auto, wir waren ja nur zu zweit. außerdem war es sommer und deutschland-angemessen warm. achja und essen hatten wir auch reichlich. und ich am ende einen red bull rausch und...
heute berichte ich davon, was man in siebzehn langen stunden noch so alles erleben kann.
zum beispiel von hamburg nach köln fahren. mit vier anderen leuten in einem auto. hiermit prangere ich an: entgegen aller meldungen im radio hat das thw uns NICHT mit decken und heißgetränken versorgt, damit wir die lange, kalte, dunkle nacht überstehen.
sach- und geldspenden wie immer bitte direkt an mich
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nina
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09:30
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Donnerstag, November 24, 2005
episode sieben
etappenziel erreicht, schriftliche prüfung absolviert. eine völlig unbekannte, neue freiheit umgibt mich jetzt, so für mindestens drei tage. dann stürzt die erkenntnis auf mich herab: weniger als vier wochen bis weihnachten und...
nach vier tagen strammen lernens sah meine aura gestern so aus (aufgenommen mit einer superspeziellen spirituellen spektral-kamera)
nachdem ich gestern von 8 bis 13 uhr unter aufsicht des senioren-kegelclubs der hamburger handelskammer zahlen in kästchen eintragen durfte (genau! wie bei der steuererklärung! ich war also gut vorbereitet), beginnt jetzt das zweite leben der nina l.
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nina
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10:01
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Mittwoch, November 16, 2005
Happy Happy Joy Joy - Die Befreiungsaktion.
Ein Lied geht um die Welt.
Der Musikgeschmack einiger Leute ist eine Ohrfeige.
In regelmässigen Abständen d.h. alle drei Monate schaue ich mal bei einer Videothek, in der man auch Computerspiele und so einen Kram, aber auch CD`s ausleihen kann ganz in der Nähe vorbei.
Das Publikum dort entspricht den billigsten Klischees: jungendliche Playstationspieler mit Akne, ältere Herren die nach "speziellen" DVDs fragen, Trance-Mädchen mit und ohne Brüste und einige "Weissualder"-AggroBerlin-HipHopper.
Leicht zu erraten welche CDs da am meisten ausgeliehen werden. Alles von Plastic-Trance-Nation 37 - 45 sowie der "krasseste" HipHop und zwischendurch mal ne kitschige Death-Metal-Scheibe.
Merkwürdigerweise kauft der Laden aber auch in sympathischer Regelmässigkeit einige Indie-Perlen ein, die dann allerdings wie Blei in den Regal liegen und innerhalb von wenigen Monaten auf dem Wühltisch für 2,99 bis 3,99 landen - ungeöffnet.
Meine Ausbeute gestern:
Bloc Party + DVD
The American Analog Set
Kaizers Orchestra
Hard-Fi
und Blumfeld (Was nicht zwingend war, aber angesichts, dass sie neben einer Big Brother CD (Ulf) lag doch mein Mitleid erregt hat. Wie die anderen auch gänzlich unangetastet. Wobei mich Jochen Diestelmeyers Frisur zunächst auch abgeschreckt hat, wie immer.)
An anderen Tagen war es noch besser. Ich habe sogar eine Strokes dort gekauft, fast alle Weezer, Sigur Ros, Ash, OceanColourScene, Sonic Youth, JJ72 und und und...
Falls ich die CD bereits habe, kaufe ich sie dennoch. Erstens um sie aus ihrem Umfeld zu befreien und zweitens macht das prima Geschenke.
Als echter Indie-Fascho muss man sich natürlich überwinden. Als Bonus gibt es aber ungläubige Blicke und vom Verkäufer ein zum Chef gerauntes "das ist wieder der Trottel, der die Scheiss-CD`s kauft!" - das ist es allemal wert.
Der Laden ist 5 Gehmintuen entfernt und doch in einer anderen Realität.
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p.r.
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17:09
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Dienstag, November 15, 2005
weekend synopsis
am 11.11. abends in der kölner südstadt anzukommen ist nur auf den ersten blick unfassbar dumm für nicht-karnevals-wütige. man entkommt schneller, als man denkt
eine 20 quadratmeter große dachterrasse ist kein grund, alle bedenken über bord zu werfen und von null auf hundert oder von fernbeziehung auf gemeinsame wohnung durchzustarten.
alle versuche, sich vor ihm und seinen freunden besser zu benehmen als an einem samstag-kiez-abend scheitern daran, dass die happy hour im blue shell von 23 bis 0 uhr dauert.
unglaublich, wie schnell man sich betrinken kann.
unglaublich, wie schnell die anderen sich betrinken können.
unglaublich, wie wenig man nach all dem noch den deckenventilator mit bierdeckeln treffen kann.
super-rtl will mich nicht, weswegen ich mir nun keine sorgen um mein seelenheil und meine glaubwürdigkeit machen muss.
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nina
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14:11
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Donnerstag, November 10, 2005
kaum Bass aber Knistern
Angst grassiert.
Heute im voll besetzten Bus auf der Junky-Linie (Pendelverkehr zwischen den Methadonabgabestellen) hatte ich auf einmal Angst vor Grippe und allem anderen.
Was hilft? Na klar, eine Impfung. Gesagt, getan. Als Herumtreiber erster Güte, konnte ich den Ärzten schnell glaubhaft machen, dass ich gefährdet bin. Hemd aus, Spritze in den Arm - alles für nur umgerechnete 17 Euro. Anschliessend ging es in die Bank eine paar Rechnungen zu begleichen, die Angst war schon längst verflogen und ich war bester Laune. Da wunderte es mich auch nicht, dass mich die Bankangestellte mit einem Lächlen begrüsste, das weit über professionelle Kundenfreundlichkeit hinaus ging. Eingebildet wie ich bin, zählte ich eins und eins zusammen und erledigte die Bankabwicklungen betont charmant und verabschiedete mich überaus höflich.
Auf dem Nachhauseweg merkte ich dann, dass ich von der Impfung her mein Hemd offenbar nicht richtig zugeknöpft hatte d.h. die ersten vier (!) Knöpfe noch die ganze Zeit offen waren - Adriano Celentano Gedenkoutfit. Das erklärte auch die freundliche Bankangestellte, deren Lächeln im nachhinein weniger Koketterie, sondern mehr Mitleid war. So wird aus Angst Scham.
Ach ein herrlicher Tag war das.
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p.r.
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17:28
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Samstag, November 05, 2005
Der Fleisch isst, krank wird...
eigentlich ist ein gewisser D.Vader nach seiner Filmkarriere (Mimik-Genie) Verkehrsclown geworden. So wie Rolf nur ohne singen, dafür mit Verbitterung.
Wieviele Menschen bestellen in einer Eisdiele und einer Bedenkzeit von nur 2,5 Sekunden spontan Spaghetti-Eis? Ich wette fast 84% Prozent. Das wäre durchaus erforschenswert.
Das gleiche Phänomen wie Tomatensaft in Flugzeugen. Dieser gehört für viele Deutsche zum Akt des Fliegens untrennbar dazu. Warum weiss keiner. Dies ist aber ausnahmsweise wirklich wissenschaftlich belegt und vollkommen verwirrend. Diese Erläuterung klingt nach schlauer-Büchlein-Anekdote deshalb erspare ich mir an dieser Stelle weitere Ausführungen dazu.
Zwillinge hingegen wird es immer geben. Dagegen zu sein lohnt sich aber auch nicht, obwohl dies vergangenen Woche auf die Probe gestellt wurde. Zwei Wörter dazu: Prussian Blue - würg.
Und wie Stefana immer sagt:"Häng kein Glöckchen an ein Schweinchen!" - man soll Bulgarinnen nicht widersprechen.
Wer hat Lust auf einen Liebesfilm mit Reifenröcken?
Und ich habe heute zwei Leute gesehen, die -unabhängig von einander-in der Strassenbahn Brühwürfel gelutscht haben.
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p.r.
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18:26
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Freitag, November 04, 2005
die dunkle seite der macht
totgesagte leben länger und dieser hier hat nach der vernichtenden niederlage in episode 6 auch gleich seine berufsbezeichnung gewechselt. im schönen wittenberge an der elbe schlachtet es sich doch am wohligsten. 
(ich habe lange überlegt, ob das hier nicht unterster stammtisch-nerd-humor ist...und ja: das ist es. egal. schmähbriefe werde ich also nicht beantworten)
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nina
um
12:13
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Mittwoch, November 02, 2005
auf der straße mit rolf
bin zurück.
nach einer woche rolf und geschätzten fünftausend kindern. außerdem (dafür muss ich noch irgendwen haftbar machen) habe ich einige sehr hartnäckige ohrwürmer eingeschleppt, die es mir zur zeit unmöglich machen, die verbleibenden
21 tage bis zu meiner abschlussprüfung
sinnvoll zu nutzen.
auf dem bild in bunt: die jahresuhr, top-requisit bei den wunsch-konzerten. auf dem bild in unbunt: allerhand technik und techniker.
achja, neue freunde hab ich auch gefunden. gutes essen gegessen, traumhaft gut im nightliner und weniger gut in der besucherritze eines hotelbetts geschlafen, das weserbergland gesehen und deutschlands poppigsten pop-autoren noch dazu. zeitlich getrennt, versteht sich von selbst. was will der autor denn auch an der weser? wer sich am 05.12. das anspruchsvolle magazin "dummy" (sic!) kauft (gibts auch nicht in jedem krämerlädchen, sondern nur in bahnhofsbuchhandlungen und so), darf dann nachlesen, was der autor erlebt hat mit rolf und uns. an der elbe übrigens.
bis dahin bin ich aufgeregt und lern zu wenig
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nina
um
17:20
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Samstag, Oktober 29, 2005
Das schreckliche Gefühl von Eifersucht....

eine Titel der Lust auf mehr macht.
Eine ereignisreiches Jahr liegt hinter dem... nein! Nochmal.
Huh, hab ich viel gemacht diese Woche. Mit einer Erfolgsquote von 60/40!
Ich habe eine Flasche Olivenöl geschenkt bekommen und bin ganz arg auf die Hand gestürzt beim Skaten und muss einhändig und eigenhändig schreiben jetzt.
Am Montag habe ich meinen ersten Auftritt mit Musik. Die Zeit bis dahin vertreibe ich mir mit Maronen-Püree und Duschen.
Wenn Sie diese Zeilen gelesen haben, haben Sie locker eine Minute ihres Lebens sinnlos verschwendet. Danke sehr.
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p.r.
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19:23
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Dienstag, Oktober 25, 2005
Montag, Oktober 24, 2005
how to kill ninas optimismus
step one
wohnung suchen in köln
step two
lieblingsschuhe haben, die nicht wasser dicht sind
bin trotzdem oder gerade deshalb weiterhin fest entschlossen, es in dieser katholischen stadt zu versuchen. allein schon wegen der vielen feiertage. da bin ich religions-opportunist durch und durch.
was wirklich durch den herbst hilft: heiße zitrone mit ingwer (viel hilft viel) und briefe von harry rowohlt.
ha! nein, nicht von ihm an mich und umgekehrt, schön wärs. mehr so von ihm an leute.
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nina
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10:08
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Sonntag, Oktober 23, 2005
Original-Ausschnitt einer Bibi Blocksberg-Kassette
Waren das gute Ideen?
1. Sich gegen Grippe impfen zu lassen.
2. Achterbahn zu fahren nachdem man ein Fischbrötchen gegessen hat.
3. In einem Boot zu fahren bei Regen und in einem zu engen Jeans-Kostüm.
4. Leute auf ihre Halloween-Frisuren anzusprechen, die gar keine waren.
5. Menschen die Toilette zu zeigen, die gar nicht danach gefragt haben.
6. Den unbezahlbaren Jade-Fisch im Keller zu verlieren.
7. Neuer Wein und Zwiebelkuchen vor die Kirche zu kotzen.
8. Schweinefleisch zu essen, obwohl das 2 von 4 Weltreligionen verbieten.
9. Generell alle Mitmenschen mit "Specki" oder "Dickerchen" anzusprechen.
10.Nina vorzuenthalten, dass neben Mietrecht auch Steuerrecht doof aber bekannt ist.
Aber urteilen Sie selbst meine liebe Dickerchen und Speckis.
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p.r.
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20:35
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Donnerstag, Oktober 20, 2005
ich bin ein intensivprüffall
das jedenfalls wird der/die steuersachbearbeiter(in) beim finanzamt hh-w. denken, während sie in dem dafür vorgesehenen kästchen ein kreuzchen macht. oder ein kreuz in dem kasten, mir egal.
ich hab meine erste steuererklärung ausgefüllt. nach bestem wissen und gewissen, also völlig falsche und nur lückenhafte angaben. natürlich nicht böswillig. passenderweise hat es heute, nach drei wochen sonnenschein in hamburg, angefangen zu regnen.
übrigens geschah all das (bis auf den wetterumschwung) nur unter androhung von säumniszuschlägen und zwangsgeldern. schwache rechtfertigung, ich weiß...
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nina
um
13:00
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Dienstag, Oktober 18, 2005
Als ein Paradies ist es nicht aber...
Zurück. Gut gelaunt und braun.
Kalt war die Ankunft in München, aber dies nur von den Temperaturen her. Menschlich war es direkt anheimelnd, dennoch werde ich diese Stadt niemals lieben können.
Viel steht an. Nina ist in der Zwischenzeit irgendetwas zu Kopf gestiegen. Ein Grund mehr jetzt wieder verstärkt hier etwas niederzuschreiben.
Morgen fange ich damit an und dann wird alles wieder gut.
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p.r.
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19:24
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Montag, Oktober 10, 2005
teufel alkohol
oder: wie man sich wirksam vor augen führt, dass der körper immer nachtragender wird
nina hat sich mal wieder so richtig ins zeug gelegt, non-stop programm, das ganze paket. eine ladies-night sozusagen. olga und ich beim essen: zu laut, eindeutig, sehr unbekümmert, gut so. dann schnell auf dem alten rad zum konzert, zu unbedeutend, aber immerhin tanzmusik. auch gut. weiter zum jetzt-aber-wirklich-tanzen.
olga wusste: der olli schulz legt auf. oben, im oder auf dem bunker. also ein pulli mehr eingepackt. rein kommt man nur über gästeliste, wofür man vorher eine ominöse handynummer anrufen musste. ich befürchte unappetitlich-hippes publikum und werde zum glück enttäuscht. eine zigarettenmarke lädt zum tanz in weißgestrichenen räumen, hat dafür nur in einschlägigen vierteln geworben und telefonnummern verteilt und den einschlägigen herrn schulz verpflichtet. die rechnung geht gruseligerweise auf und alle komme und sind zielgruppengerecht begeistert vom billigen bier und der zugegeben sensationellen musik.
wir lassen uns mitreißen, tanzen sehr viel und trinken anständig was, bei der hitze quasi erste bürgerpflicht. peinlicherweise hat der veranstalter im mädchenklo unnütze sprüche und seltsames halbwissen mit wasserlöslichem (!) stift an die wände gemalt. weil nina keine halben sachen mag, wir vandalismus perfektioniert und alles mit dem finger verwischt. so! jetzt siehts wirklich scheiße aus.
wo man schonmal so auf krawall gebürstet ist, macht man auch gleich weiter, auf dem weg zu noch mehr einschlägigen parties. gebüsst habe ich reichlich, den ganzen samstag lang war ich nur ein schatten meiner selbst.
reue ist doch was feines.
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nina
um
10:56
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Dienstag, September 27, 2005
wir scheißen auf den datenschutz
und veröffentlichen heute mopsgeheime bilder von den proben zu molières tartuffe.
zwei der schillerndsten männlichen rollen:
der bösewicht tartuffe 
und der edel gesinnte, aber jähzornige sohn der familie, damis. 
dargestellt von dem von mir sehr geschätzten lars und meiner wenigkeit. ja, cross-gender im theater. man mags kaum glauben, aber heute um acht darf ich muss ich werde ich zornig krakeelend und wild gestikulierend das wohl meiner familie verteidigen. gegen den willen meines vaters natürlich, weswegen es allerhand dramatische momente...aber seht selbst...
(ich hab keine lust und kopfschmerzen.)
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nina
um
12:54
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Donnerstag, September 22, 2005
man erntet immer, was man sät
nachlese zum gestrigen abend: 2 unbrauchbar, eine nicht erschienen, weil: stand zur richtigen uhrzeit im falschen haus im falschen stadtteil bei den falschen leuten vor der tür. 

hautfarbe von nummer 1 keine verfälschung durch meine minderwertige handykamera...der sah wirklich so aus.
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nina
um
09:23
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Mittwoch, September 21, 2005
nina berichtet erbauliches aus ihrem leben, heute: zahlen
27 leute haben mir geschrieben auf unser inseriertes zimmer
13 davon sind mädchen
50 % der jungs haben einen namen, der mit m beginnt
3 leute kommen heute zur gegenseitigen besichtigung
2 morgen, darunter auch der favourit
(ich verspreche, fiese handyfotos zu machen. morgen mehr. oder schon heute abend, je nachdem, wie fit ich danach noch bin)
nummerierte grüße von gräfin zahl
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nina
um
15:42
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Dienstag, September 13, 2005
todsünden
konsum ist ansteckend. und weil mir die deutsche wirtschaft im allgemeinen und der einzelhandel im speziellen sehr am herzen liegt, habe ich gestern erste maßnahmen ergriffen.
nein eigentlich bin ich neidisch. ehrlich. dass der pascal zeit hat, zu shoppen und ich nicht.
egal, auf jeden fall habe ich ausgemistet, 2 meiner 4 schwarzen strickpullis (was für eine fantastische auswahl) aussortiert, unzählige unerträgliche taschen aus dem schrank verbannt und sonst noch so einiges über den jordan geschickt.
weshalb der aufwand? um mein gewissen zu beruhigen. schau mal nina, da ist noch platz im schrank, du darfst wieder was neues kaufen. ich habe ein monster geschaffen, glaube ich.
nächste maßnahme: flohmarkttermine und mittäter suchen.
sollte jemand interesse an alten schuhen, taschen oder klamotten haben, sagt bescheid. bis ende september gibts rabatt. ungelogen!
gute nachricht des tages: meine neue soho dolls 7" ist angekommen. die scharfen schnitten, die!
achja: schickt mir anzügliche fotos, ich will gegen den herrn reber antreten!
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nina
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11:36
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Freitag, September 09, 2005
Man muss nur wissen wo...
Die Aufgabe: hochzeitstaugliche Schuhe.
Das Ergebnis:
Zum Glück alles in allem sehr günstig. Ich kenne alle Tricks. I am a fashion-pimp
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p.r.
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Mittwoch, September 07, 2005
Dienstag, September 06, 2005
immer wieder sonntags

ganz anders als herr reber hatte ich kaum spirituelle erlebnisse am wochenende. nur erlebnisse mit spirituosen, und zwar aufs härteste. man wird ja nur einmal 22. das dachte sich auch meine nachbarin (weit über 22) und tanzte mich glatt an die wand. zu dem zeitpunkt war ich aber schon aus meinem gymnastikanzug (grün schillernd) in etwas bequemeres (roter stretch-minirock) geschlüpft und zu betrunken, um mich zu schämen.
ein hoch auf meine gäste, die alle ähnlich unerschrocken mit dem bodensatz ihres kleiderschranks umgegangen sind. push-ups, leggings, boxerhosen und fieser lidschatten in jeder ecke. und wem die eigenen modischen entgleisungen zu harmlos waren, der lieh sich buffalos von freunden oder magierhosen von vorgesetzten. (gebe ich an? schweife ich ab? ich war gerührt...ehrlich!) demnächst hier noch mehr fotos. oben schonmal ein ratebild.
topmodische grüße
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nina
um
10:13
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Montag, September 05, 2005
Die Macht der Rehe...
Uh. Erstaunliche Dinge sind zu Tage getreten, dass kann ich euch sagen. Mein Bruder, der alte Scherzbold, hat in der Innenstadt Unterschriften für die Abschaffung der Basler Fasnacht gesammelt - inklusive Umhängeschild und seriösen Ausführungen. Dafür gabs Prügelandrohungen, Solidarität, einen Radio- und eine ausführlichen Zeitungsbericht (mit Bild). Reingefallen allesamt.
Anschliessend ging ich auf eine drum n bass party. Sehr gut - wir früher, dachte ich mir. Und so war es auch. Alle gut drauf - ganz anders als in Berlin.
Erstaunlicherweise wollte ich vor lauter lustbedingtem Unwillen icht nach Hause. *schnitt*
Und so war auf einmal auf dem Land (gute Luft) und konnte dort in den Räumen einer freien Christengemeinde übernachten bzw. die zwei Stunden, noch dunkel waren. Ob es gelebte Nächstenliebe war oder ob sie in mir einen potenziellen Neu-Christen sahen, weiss ich nicht. Aber alle waren sehr nett. Ich ja auch. Den Gottesdienst am nächsten Tag habe ich mir auch angeschaut. Was ich immer gut finde, es gibt bei solchen Gelegenheiten sehr viele hübsch, junge, blonde und langweilige Frauen. Das macht alles erträglich.
Der Gottesdienst war wie erwartet. Dr. B. aus Kanada klärte mit seinem Simultanübersetzer über die Bedeutung der Gemeinde auf. Kam aber auf Anhieb so sympathisch rüber wie ein Teleshop-Moderator... "Falls sie Rotweinflecken im Teppich haben - und wer kennt das nicht? - dann nehmen Sie heisses Wasser und einen Schuss heiliger Geist: Ruckzuck alles sauber".
Naja es gab gratis Mittagessen. Und am frühen Nachmittag war ich wieder zu Hause. Verkatert, müde, spirituell leider nicht erfüllt, aber doch ganz zufrieden mit den vergangenen 20 Stunden. und ihr?
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p.r.
um
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