Mittwoch, August 30, 2006
Montag, August 28, 2006

nach beschämend langer untätigkeit steigen wir heute ein mit einem meisterhaft orchestrierten beitrag inklusive super background-bienen, mehrfach blech, allerhand gefunkel und amtlicher lautstärke. (abbildung eins, im vordergrund mit berufstypischer handbewegung: herr eißfeldt a-k-a jan delay)
kurzzeitig schwappte das gerücht umher, jan delay und joy denalane würden den selben backdrop für ihre auftritte benutzen. vielleicht auch nur den gleichen, damit es keine komplikationen gibt, wenn der jan mal in berlin und die joy zeitgleich in frankfurt am main auftreten muss. ansonsten schwappte noch einiges mehr, weil köln derzeit mit mehr als schlechtem wetter gesegnet ist.
wir rechnen also damit, zum ersten mal in unserem leben einen geburtstag bei schlechtem wetter feiern zu müssen. vielleicht schlagen wir den hochs und tiefs dieser welt aber auch ein schnippchen und feiern gar nicht. ha! und nun?
so viel zum 30.08. (!!!)
weiter gehts in ehrlicher chronologischer abfolge (haha verarscht) mit meinem lieblingshandyfoto aus der c/o pop festivalzentrale im rheintriadem
aufgenommen während des auftritts von von spar von oben. von "von spar", von oben, für bessere lesbarkeit. im laufe des samstag abends erspielten sich die bands eine beachtliche verspätung von ca. 2 stunden.
das lag unter anderem daran, dass hunderttausende von synthesizern mit viel liebe ständig hin- und hergetragen werden wollten, auf- und abgebaut werden mussten und dann noch am essen herumgemäkelt haben. außerdem hat ein mitglied einer berühmten hamburger verweigerungspopgruppe einer mir nahestehenden person die lippe blutig gestoßen, was ich als persönliche beleidigung auffasse. versehen hin oder her, das war zu viel. außerdem muss man seine schulter schon verdammt weit kreisen lassen, um im vorbeigehen t.´s lippe zu treffen.
als halbwegs versöhnlichen abschluss hier noch ein bildchen von den tigerjungs mit hintergrundvideoshow. 
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nina
um
12:13
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Donnerstag, August 24, 2006
Montag, August 14, 2006
Mein Welt ist deine Welt ist unsere Welt
Bitten fangen Sie an zu sparen:
Erstmals seit 1999 wird Textilschmiede Operation Ananas wieder einem grösseren Publikum zugänglich sein.
Unter neuem Namen, aber mit den gleichen Prämissen: Beste Qualität, wirrköpfiger Stil und unbebremster Individualismus.
Sobald alles steht erscheint an dieser Stelle der Link und ein Fisch.
Einige Zitate zur neuen Kollektion:
"Mir fällt mit diesen Klamotten alles viel leichter." - Sadhu Mirwan
"Cute is the new evil." - Eric Chang
"Willst du in dieser Saison cool sein, führt kein Weg an diesen Designs vorbei" - Dr. Manfred Mahnmann
"Hier wurde mit Seele mitgedacht und mit Köpfchen angepackt." - Sabine Ross
"Endlich muss ich nicht mehr wie jeder andere sein." - Max Mustermann
"Mein Sohn spielt den ganzen Tag Playstation." - Stefan Jörger
"Ich war so gelangweilt von Fashion und Tieren, bis dieser junge Mann an mich herantrat. Es sind Meisterwerke." - Traute Kröther


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p.r.
um
13:01
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Mittwoch, August 02, 2006
wertvolle tipps für freizeitgestaltung von leichtmatrose nina (die mit den wasserläufern tanzt)
heute:
rudern in der eifel/ rudern lassen in der eifel
planschen in der nordsee / egal, was der wetterbericht sagt
es ist natürlich offensichtlich: hier will niemand beraten, hier will man nur angeben.
neidbekundungen sind also willkommen
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nina
um
11:46
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Montag, Juli 31, 2006
Mittwoch, Juli 26, 2006
wie man es doch irgendwie schafft
...den inzwischen bestimmt dritten jahrhundertsommer innerhalb der letzten zehn jahre zu überleben.
guter rat I
einfach mal nicht mehr bewegen. es sei denn, man liegt grad in der sonne. dann ist es durchaus vertretbar, in den schatten zu rutschen, zu watscheln, zu taumeln. NICHT! RENNEN!
guter rat II
in größeren supermärkten gern mal das gesamte käsesortiment durchdeklinieren oder vor dem salatregal eine sitzdemo machen. dort ist es nämlich kühl. sehr kühl sogar. (ich selbst brauche täglich mindestens drei minuten, bis ich mich dazu entschieden habe, wieder keinen salat zu wollen)
guter rat III
wenigtsens vorrübergehend den arbeitsplatz wechseln. hauptauswahlkriterium: schatten und/oder klimaanlage. wer nichts gegen kohlenmonoxid hat, kann z. B. prima als tiefgaragenparkhauswächter anheuern.
guter rat IV
sich wahnsinnig darüber freuen, dass ms. kuttner am 01.08. endlich das letzte mal ihren pony zurückstreichen wird. letzte show. über so viel glückseligkeit vergisst man dann auch gern mal die hitze. außerdem solls nächste woche eh regnen.
es grüßt mit schweißnassem händedruck
ich
ps: bildchen hierzu: der typische s.k.-ausdruck. es sieht aus, als würde sie grade hnfffnn machen. und dabei sehr heftig durch die nase ausatmen.
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nina
um
15:56
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Freitag, Juli 21, 2006
Who want`s the rewind?!
Kulinarischer Offenbarungseid.
Frühstück: Amaranth-Müsli.
Vergesst Dinkel und anderen Weizenersatz. Amaranth ist gesünder, hilft bei fairem Handel den Indianern, ist das bessere Mais, voll underground und schmeck geil muffig äh nussig.
Mittagessen: Grillabendsouvenirs - trockenes Baguette und BBQ-Sauce.
Der etwas andere Brotaufstrich. Gesundheitlich das Yang zum Amaranth-Frühstück.
Abendessen: Eisbecher (3Kugeln) - SchokoChilli/Ingwer/Rhabarber
Schmeckt zusammengeflossen nach zwei Minuten dermassen zum kotzen, dass es kracht.
Die abschliessende Magenmutprobe: Den Eisbecher essend an der Tierhandlung, die sonst schon komisch riecht, aber bei direkter Sonneneinstrahlung und lecker angerichteten, getrockneten Schweinsohren ihr Geruchspotential verzehnfacht hat, vorbeigehen.
Ergebnis: Nicht bestanden.
Bon Appetit.
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p.r.
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18:06
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Dienstag, Juli 18, 2006
Immer einen Schritt zurück bitte
Indikatoren. Wir reden über Indikatoren. Schon das Wort Indikator ist irgendwie super.
Naja auf jeden Fall brauchen wir sie. Also nicht ich, aber wenn man forscht und so weiter, dann braucht man Indikatoren. Heute reden wir über neue. Indikatoren der sozialen Art.
- Also wenn in deiner Nachbarschaft folgendes Phänomen auftreten kannst du sicher sein, dass es wirtschaftlich bergab geht/gegangen ist.
- Folgendes Phänomen lässt in deiner Nachbarschaft auf ein misratenes Bildungsangebot schliessen.
- Folgendes Phänomen lässt dagagen in deiner Nachbarschaft auf ein super Bildungsangebot schliessen.
- Wenn deine Nachbarschaft einfach immer uncooler wird könnte es folgenden Grund geben.
Anzufügen ist noch, wenn jemand eine Aussage mit "tut mir leid, aber ich sag nur meine Meinung" beendet, ist die Aussage immer schwachsinnig und dieser jemand hat sogar einen Schimmer davon, dass sie schwachsinnig war. Deshalb: Aussagen die so enden einfach nicht beachten und anstelle davon lieber in den Zoo gehen und Koboldmakis süss finden.
Nächste Woche folgt die Geschichte eines Mannes dessen Haare so unglaublich schnell wachsen, dass er aus der Not eine Tugend macht und Frisörtester wird. Er kommt dabei viel rum und erlebt die allerödesten Abenteuer. Man darf sich gespannt zurücklehnen.
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p.r.
um
17:18
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Montag, Juli 17, 2006
jahrestag! anklicken! staunen!
in stiller ehrfurcht gedenken, bitte.
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nina
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09:55
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Liebes E-Bay Mitglied,
ich war ja schon immer ein fan von im zickzack übersetzten texten und gebrauchsanweisungen... im moment frage ich mich noch, aus welcher sprache das hier wohl übersetzt wurde. ...bitte klicken sie auf das verbindungsgebrüll...aha. altavista macht daraus connection roar, klingt gut, macht aber ebensowenig sinn. sprachdetektive aller länder, vereinigt euch.
Liebes E-Bay Mitglied,
DRINGEND!
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nina
um
09:35
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Freitag, Juli 07, 2006
Wir können deine Seele nicht retten...
... aber wir machen wilde Tänze und so.
Fussball ist durch. Für die einen leider, für die anderen endlich. Naja fast durch.
Was mich persönlich in vergangener Zeit sehr belastet hat war Schlaflosigkeit. Und dies nicht aufgrund einer Krankheit oder sonstiger Unverträglichkeit, nein, der Grund lag in den feiernden Fans einiger Nation, die hier fast jeden Abend gejubelt haben. Es ist zwar kein Schmelztiegel (engl. melting pot) der Nationen hier, aber immerhin 5 von 32 sind dann doch eine ordentliche Anzahl. Ich hab es mir aber verkniffen spiessig zu werden und was aus dem, wegen den Temperaturen offenen, Fenster zu rufen wie "Jetzt ruf ich dann die Polizei..." oder ähnliches. Was für eine spannende Episode. Gähn.
Auf jeden Fall kehrt das Leben in meinen Körper zurück. Als zusätzlichen Balsam habe ich wieder einmal die CD-Schränkchen der lokalen Videothek geplündert, die nur 5 Gehminuten (2 Minuten Nordic Walking)* enfernt ist. Sieh selbt und staune:
* der Nordic Walking Gag ist 1:1 von Deichkind geklaut. Der erste Gagdiebstahl von mir.
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p.r.
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08:25
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Donnerstag, Juli 06, 2006
ha! da habt ihr's! bitte anklicken
nennt mich orakel.
n. lu-DELPHI sozusagen
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nina
um
09:32
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Mittwoch, Juli 05, 2006
Dienstag, Juli 04, 2006
humanitäre hilfsleistungen, bitte.
aber schnell. wir gehen hier elendig zugrunde, während wir unser täglich brot verdienen. krisengebiet k.-mülheim, am zweiten tag in folge unser gesamtes gelände ohne wasser. das führt in spätestens einer stunde zu tagesschau-tauglichen szenen, wenn entweder alle völlig dehydriert in sich zusammensacken oder mit harndrang-verklärtem blick durch die gänge schleichen.
ich habe mich für letzeres übel entschieden, nippe vorsichtig an meiner wasserflasche und harre der dinge, die da kommen.
und jetzt erzählt mir bitte nichts von präventivmaßnahmen wie zb. wasservorräte anlegen für klospülung usw. gestern um 14h waren die handwerker eigentlich fertig. egal...wir machen durch bis morgen früh und singen bumsfallera
blumenspenden, gedenkkränze und sachmittel bitte, wie schon so oft, direkt an mich schicken.
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nina
um
09:21
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Donnerstag, Juni 29, 2006
hurricane – without the boring bits
wieder mal scheeßel. nachdem ich im letzten jahr vor dem line-up reißaus genommen hatte (zurecht, wie mir die nachberichte bestätigten – ein festival mit rammstein, oasis, den ärzten und soad als headliner ist einfach zu….groß) konnte ich mich dieses jahr unmöglich entziehen.
dank antibiotika bin ich einfach mal das gesamte wochenende über alkoholfrei geblieben; war aber machbar. man muss sich nur bei einigen sachen etwas mehr überwinden. weil die überschrift aber without the boring bits lautet, kürzen wir das ganze hier ab und kommen zum wesentlichen. schnurrbärte.
eindrucksvolles statussymbol für sänger, hier illustriert von herrn hutz von gogol bordello. nebenbei festival-highlight, ganz klar. das mit dem schnurrbart kann sich der strokes-julian mal aufschreiben (regenbogen-lichtshow allein reicht nicht). hives-pelle nicht, der hat dafür sehr imposante augenbrauen als ausgleich. lob auch noch mal an herrn hughes von den eagles of death metal, der mit seinem bart nur ganz knapp auf platz zwei verwiesen wurde. foto fehlt leider, weil ich zum zeitpunkt des auftritts fünf minuten vor hitzschlag kaum noch meine eigene mütze auf dem kopf halten konnte. schlimme sache, das. außerdem stand ich schon mit einem bein in der regionalbahn nach hause und konnte deshalb noch nicht mal ordentlich tanzen…
aus diesem grund hab ich dann auch die absoluten frisurenspitzenreiter verpasst. das schmerzt sehr, aber irgendwie irgendwo irgendwann…ganz subjektiv und ungesehen also platz eins für cooper temple clause, dicht gefolgt von den kooks und den arctic monkeys, die sich, befürchte ich, den zweiten platz teilen müssen. england frisurenland…(bei maximo park war ich zu weit weg, um feinheiten erkennen und bewerten zu können.)
kinder, kinder, wie wird das erst nächstes jahr, wenn ich (so denn alles klappt) aus guca
berichten kann…
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nina
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15:42
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Montag, Juni 26, 2006
wer will nochmal, wer hat noch nicht
ich arbeite heute intensiv an meinem ersten hattrick, aber es wird wohl nur ein 2/3-erfolg werden. zweidrittelhattrick. ein wort, das sportreporter zum weinen bringen könnte.
in chronologiosch korrekter reihenfolge nach meinem ersten wm-spiel jetzt eine kurze abhandlung meiner erlebnisse in hannover aachen
8 tage arbeiten im sonnenschein vor historischer kulisse in malerischer kleinstadt vor den toren der ääh kaiserstadt. reiseprospekttauglich. sonne schien tatsächlich, aber sowas von--- man munkelte nach den ersten regenschauern am mittwoch etwas von 35 grad im schatten. wie dem auch sei, ich lief mir auf dem örtlichen kopfsteinpflaster die füße taub ("denk an bequeme schuhe!" - "ich habe NUR bequeme schuhe" dass die mind. 5 cm dickes fußbett haben sollten, ahnt ja keiner)und kam mit bebauungsplan und kreide meinen aufgaben nach. während der jahrmarkt lief, krönte man mich kurzerhand zur waffelkönigin und ich führte mein regiment mit eiserner schöpfkelle, hart, aber gerecht. wie es sich eben gehört für backwarenmnonarchie.
dafür wurde ich eingemeindet in die große familie schaustellerundmarktleute, durfte riesenrad und kettenkarussell fahren, crepes essen, nachts um 24h puppentheater ansehen und generell nie vor 01h zu abend essen. armlange schnitzel mit sahnesoße können, müssen aber nicht gut sein für den schlaf. besser als hungrig zu bett gehen sind sie aber allemal. 
viel schönes gesehen, viel musik gehört, viel getanzt. bitte verwendet ein wenig zeit auf das aktuelle bildmaterial. ein kleines, aber feines detail vom wagen des insect circus museums aus england. noch mehr bildchen und infos über meine neuen lieblinge auf dieser seite sobald wir die irgendwie wieder nach deutschland locken können, werd ich das hier ganz groß verkünden. wehe dem, der nicht alle mühen in kauf nimmt, sich die sache selbst anzusehen!
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nina
um
15:56
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wieder da! nach fast zweiwöchiger abstinenz knall ich jetzt eine kleine sammlung berichte auf den tisch. zack zack zack, nimm das und das und touché.
erstmal passend zu monsieur pascals aparten kleinen bildchen: nina schaut fußball. ist ja dieser tage nichts ungewöhnliches für den deutschen bürger. man schaut überall. in kneipen, büros, auf großen plätzen, ganz großes public viewing also. ich für meinen teil musste mich musste mich da erstmal ganz langsam herantasten, also zum eröffnungsspiel (himmel ist das lange her, immerhin sind WIR jetzt ja schon im viertelfinale...) mit wackligen knieen in ein örtliches bistro gewandert. 
die kellner malen mit unglaublich praktischen dreifarbenschminkstiften die gäste an und der kleine j. wirft mit polizeiautos, weil ihn das spiel nicht die bohne interessiert. ich heuchle reges interesse auch während der nicht ganz so kurzweiligen abschnitte und habe doch nur das internettippspiel im kopf, bei dem ich mich kurz vorher eingetragen habe. immerhin punkte fürs ergebnis und das torverhältnis, glaube ich.
jetzt, nach dem achtelfinale auf festival-bühnen-leinwänden weiß ich:
- jubelnde fans während des spiels sind fast schon rührend
- man kann während der gesamten spieldauer auch prima schlaf nachholen
mal sehen, ob ich mich bis zum finale überwinden kann, eins zu werden mit einem heer euphorischer public viewer...
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nina
um
10:39
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Sonntag, Juni 18, 2006
Sonntagnachmittag II

Es folgt ein ausführlicher Bericht vom Deickindkonzert. Nina wird nach wie vor in Hannover vermutet und hier vermisst...
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p.r.
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21:24
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Montag, Juni 12, 2006
Freitag, Juni 09, 2006
Paris-Nachtrag:
Vor meiner Reise habe ich meine altgediente Jacke in die Waschmaschine und anschliessend in den Trockner geworfen. Danach konnte ich sie irgendwie nicht mehr zumachen, weil sich der Reissverschluss verabschiedet hat. Alternativ-Jacken hatte ich keine. Allerdings herrschte in Paris Temperaturen zwischen fünf und sieben Grad vor. Mit anderen Worten: Ich fror bitterlich.
Nach dem ersten Tag und dem Beginn einer Lungenentzündung plante ich ein abenteuerliches Konstrukt aus Sicherheitsklammern und Klebeband, was allerdings nicht lange hielt. Das Frieren ging unerbittlich weiter.
Am letzen Tag entdeckte ich zufällig das der Reissverschluss gar nicht abgerissen ist sondern sich in der Mitte verklemmt hat. In wenigen Sekunden war das Problem gelöst und die Jacke zu. Trotz mittlerweile laufender Nase, wurde mir mollig warm, aber ich habe selten so an mir gezweifelt wie an diesem Tag.
Tipp zum WM-Auftakt: Polen und Ecuador. Was haben diese beiden Länder gemeinsam? Es gibt eine Verbindung. Wusstet ihr dass Tupac Amaru, der legendäre, letzte Inka-Prinz (nicht der Rapper, der sich aber nach ihm benannt hat) halber Pole war? Kaum zu glauben und unglaublich spannend.
Dazu empfehlen wir die packende Reportage:
Todescode aus Peru
Allerdings spielte sich das alles eher in Peru als in Ecuador ab, aber so weit ist das ja auch nicht. Trotzdem kein Dan Brown Firlefanz.Ach ja, da unten gibts feine Bildchen von den Flaming Lips und wie Nina die pinken Roboter battlet..
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p.r.
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09:30
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Mittwoch, Juni 07, 2006
ganz große konfetti-randale
weil man es mit worten nur unzulänglich beschreiben kann, lasse ich heute mal handyfotos sprechen. und weil wir des frage-antwort-spiels nie müde werden:
na? wo war ich gestern abend?






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nina
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10:40
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Donnerstag, Juni 01, 2006
Planet of the Grapes
Seit einigen Jahren verfolgt mich ein Wunsch. Ein äusserst dummer Wunsch. Aber ich habe mich immer gefragt, ob ich im Zweikampf gegen einen Schimpansen gewinnen oder verlieren würde. Es ist allerdings mehr als fraglich ob es je zu einem Zusammenstoss dieser Art kommen wird.
Dennoch, was spricht für den Schimpansen:
+ er hat sehr starke Arme (der macht ja nichts anderes als Klimmzüge den ganzen Tag)
+ er kann laut schreien (das lenkt mich ab)
+ er ist süss (lenkt mich auch ab)
was spricht gegen ihn:
- er greift nicht gezielt schmerzhafte Körperteile von mir an. (hoffe ich zumindest)
- er ist nicht so klug. (er macht ja nichts anderes als Klimmzüge den ganzen Tag)
- er ist kleiner als ich und kann nicht treten. (das ist wenigsten klar)
Was spricht für mich:
+ ich kann ihn gezielt mit der Faust hauen.
+ ich kann treten und ganz harte Schuhe anziehen.
+ ich kann taktisch vorgehen. (kann ich das?)
gegen mich spricht:
- ich bin ein Feigling.
- ich bin leicht abzulenken.
- ich bin weder besonders schnell, noch stark. (gut, vielleicht schätzt er mich so auch schwächer ein als ich bin, was wiederum ein Vorteil wäre)
Abgesehen davon bin ich kein Tierhasser und finde Schimpansen niedlich. Es ist eine rein hypothetische Überlegung.
Drei Fragen bleiben noch:
1. Ist Tidenhub eine andere Bezeichnung für Gezeiten?
2. Soll ich ans Southside gehen, so dass Nina und ich die Festivals antipdoisch beurteilen können? Was für ein leckeres Line-up, aber die Toilettensituation und vor allem die Kälte haben mir schon einmal schwer, schwer zugesetzt.
3.Gibt es die Beastie Boys Klamottenlinie X-large wieder? ich hab da was aus dem Augenwinkel gesehen.
Drittens noch ein Hinweis:
"Bag of Suck" die erste Enjoi-DVD ist jetzt im Handel erhältlich. Ein Bonbon für die Sinne.
Auch als deluxe Version auf VHS: Siehe www.enjoico.com
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p.r.
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21:42
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Dienstag, Mai 30, 2006
nichtwirklichimmergut
da denkt man sich: festivalwochenende, schicke backstage-armbändchen, das wird ein fest, das wird ne party, da erleb ich mal wieder was. stell dem eddie argos ein bein und klecker bier auf miezes neues kleidchen, bzw. trinke unmengen davon.
nix da. in erster linie waren alle damit beschäftigt, gegen regen und kälte anzukämpfen. das ging in hotelzimmern natürlich wesentlich einfacher als in emels zelt. deswegen: zwei paar socken, tee trinken ab sieben uhr abends und zwei stunden nach einbruch der dunkelheit todmüde in den schlafsack krabbeln. wir sind sowas von alt.
wenn das beim hurricane genauso läuft, danke ich ab.
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nina
um
09:35
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Dienstag, Mai 23, 2006
wir präsentieren uns diese woche in frühlingsfrischen farben, sozusagen mai-corporate-identity, sofern der mai überhaupt corporate sein kann und will.
ansonsten wird die woche mal ganz ungewöhnlich zwischen katastrophe und großartigkeit schwanken, eine echte achterbahnfahrt also.
das weiß ich, weil:
ich morgen einen friseurtermin habe
ich vergessen habe, dass donnerstag feiertag ist
ich freitag trotz wetterwarnungen in den nord-osten reisen werde
ich dort zelten werde. autsch.
und dann gehts richtig rund. midlake, radio 4, art brut, yeah yeah yeahs, feist (wer das line-up kennt, merkt, dass ich blumfeld weggelassen habe. zu recht, wie ich finde)
äh ja und die anderen schau ich mir auch irgendwie an, denke ich----
leiht mir jemand eine regenjacke? vorzugsweise gelb mit kapuze, umgangssprachlich "friesennerz". anders als die dame im bild zieh ich dann auch was drunter, versprochen.
und was machst du am wochenende, pascal?
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nina
um
10:11
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Freitag, Mai 19, 2006
meine perle
nach der schnitzel-randale der letzten tage jetzt eine schüssel voll lokalpatriotismus und beruhigend-hanseatisches blau.
man reist nämlich in die heimat zurück und möchte das auch entsprechend kundtun.
trotz der überschrift möchte ich mich hier kurz mal von dem l. k. karl distanzieren, der ist nämlich, zumindest musikalisch, untragbar.
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nina
um
09:49
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Mittwoch, Mai 17, 2006
Heute bleibt die Küche kalt.
Keiner weiss es, jeder ahnt es.
Wer ist der Meister (Mätresse) der Illusion?
Lina Nudolphi
Wer trägt seit Monaten niemals zwei passende Socken?
Ich.
Wer fährt die schon lange auf Symmetrie ab und ist deswegen verunsichert?
Du.
Schnitzel ist Funk!
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p.r.
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14:20
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Dienstag, Mai 16, 2006
boris und ich



im rahmen meiner mitarbeit bei der tochterfirma eines führenden deutschen circus-unternehmens bleiben begegnungen wie diese nicht aus.
nein, ich gebs ja zu, ich habs forciert. wann hat man schonmal die chance...
skeptiker und ungläubige hier klicken
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nina
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15:11
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Dienstag, Mai 09, 2006
it`s already hell

Was mich seit neustem entzückt: Frauen über 65, die mit einem Handy auf der Strasse, in der Strassenbahn oder anderen öffentlichen Plätzen telefonieren. Immer umständlich, immer zu laut und immer herrlich aus der Mode gekommene Geräte. Die Einkaufstüte und das Handy in derselben Hand, sehr stark ans Ohr gepresst mit einem (meist) freudigen Gesichtsausdruck, der uns sagt: "Ich bin dabei!" Wirklich sowas rührt mich zutiefst. Ich könnte sie alle umarmen oder mit einem Handschuh durch die Haare streichen.
Die sind so süss, dass sie sogar Kücken (die gelben) von meiner Süssliste verdrängt haben und zwar endgültig.
Naja weniger süss ist es bei einer Modeschau mit dem Taxi vorzufahren und als Angeber dargestellt zu werden, obwohl man einfach spät dran war. Die Aufregung war war allerdings zeitlich und lokal sehr begrenzt und schnell vergessen. Bilder folgen.
Eine Warnung zum Schluss: Single-Parties bitte grossräumig umfahren, selbst als Single.
Und noch ein Tipp: Black Metal wird das grosse Ding in 2006! Oder Fussball.
Im Bild zu sehen: Piet Heyn, der die spanische Silberflotte überfällt. Na und? Andere Leute basteln Eisenbahnen und preisen Satan.
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p.r.
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22:38
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Montag, Mai 08, 2006
alles für die hochzeit
dem geneigten und aufmerksamen leser ist aufgefallen: die google-anzeigen passen immer thematisch zu unseren texten oder orientieren sich doch zumindest thematisch an den schlagworten, die wir hin und wieder einstreuen. deswegen darf er (der geneigte leser) sich jetzt freuen auf anzeigen für blumensträuße und brautmoden-links, denn
nina hat ihre erste einladung zu einer hochzeit im freundeskreis bekommen.
dass es nicht nur den freundeskreis, sondern vielmehr den exfreunde-kreis betrifft, führt bei vielen personen (männlich und weiblich) bekanntermaßen zu spötteleien und/oder nervenzusammenbrüchen, je nach verlauf und ende der beziehung. mir passiert weder noch (weder zynische anfälle noch nervenzusammenbrüche, nicht: weder verlauf noch ende...), man ist ja ganz klischeehaft in freundschaft auseinandergegangen und das ist noch nicht mal gelogen. spannend wirds trotzdem.
große sorge bereitet mir nur das zeremonielle drumherum. trotz lässig-informeller einladung mit flyer per email kann man da ja nicht das standard-programm auffahren. also was anziehen und was schenken? wie die hochzeit zu einem schönen erlebnis machen? leute, die es wagen, mit einer hochzeitszeitung in der hand aufzutauchen und vorträge zu halten, werden sicherlich umgehend angezündet. es sei denn, sie gehören zur betagten verwandschaft des brautpaares, die wissen es nicht besser, die kennen es nicht anders.
ich befürchte künstlerisch wertvolle gemälde und wirklich coole selbstgeschriebene songs und spiele mit dem gedanken, die initialen des brautpaares in stiefmütterchen zu pflanzen, als verlegenheitslösung quasi. oder ich klicke flugs (hier schließt sich jetzt der kreis) auf einen der obigen links und bestelle das erstbeste objekt, das nicht rosa ist.
arg.
nachtrag (dienstag, 09.05.2006, 17:40)
bisher keine hochzeitslinks aufgetaucht. ob ich mich geirrt habe? oder das system ist einfach schneckenlangsam. so eine enttäuschung!
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nina
um
16:45
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Freitag, April 28, 2006
vielleicht komm ich ja doch noch in den himmel

nach katholischem selbstverständnis bin ich als norddeutsche ungetaufte (vulgo: Heidin) ja eigentlich eher eine von denen, die die superschicke himmelspforte nicht passieren dürfen. genaue regelungen kenne ich dazu nicht, aber ich vermute mal ganz stark, dass man sich vielleicht doch den einen oder anderen bonus erwirtschaften kann durch musterhaftes betragen etc. da gibts dann so kleine belohnungs-sternchen, die werden auf die bonuskarte eingeklebt und am ende entweder die erlösung oder wm-2006-fanartikel als trostpreis.
(unqualifizierte zwischenfrage: was passiert eigentlich WIRKLICH mit dem ganzen unverkauften scheiß nach der wm? wird das eingeschmolzen und in weihnachtsdeko umgewandelt? der siegernation geschenkt? oder die entsorgung dem verlierer des finalspiels aufgebürdet?)
und jetzt die top-elegante überleitung zu dem bikinimädchen. nina hat ihr soziales gewissen wiederentdeckt. sich mal so richtig über fair trade klamotten informiert. das sind normalerweise tshirts aus alten leinen-beuteln mit bäumchen und sonnen drauf. ha! trugschluss! diesen sommer werde ich, so mein konto es will, in güldenem zweiteiler an kölns stränden flanieren. mit schicken schläppchen und einem guten gewissen. das reicht dann vielleicht so für ein zacken vom ersten belohnungsstern. der wird mir dann für huldvolles winken gleich wieder abgezogen. (siehe: die sieben todsünden > hochmut)
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nina
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10:56
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Montag, April 24, 2006
oh get my away from here i`m dying...

Ich kann Waschmaschinen tragen.
Habe ich das Gleichnis von der ältere Frau, die Mohnblumen pflückt schon erzählt? Ich glaube schon. Dann erspar ich mir das.
Ich habe jetzt vier Hosen, die alle an derselben Stelle ein Loch haben. (Wobei das jüngst Opfer eher eine Loch mit Jeanssotff ist als eine Hose mit Loch.) Es wird Zeit die Schneiderin aufzuchen. Am besten bringe ich ihr Kompott mit, dabei sind noch immer die besten Geschichten entstanden. Manche sogar zum Ausklappen.
Als ernüchternd kann auch der Selbstversuch mit der Ausdünnschere bezeichnet werden. Wer noch keine Geheimratsecken hat, kann sich so prima welche zusammen"schneidern". Sieht klasse aus, deswegen auch an dieser Stelle kein Bild, dafür ist der Friseurtermin bereits ausgemacht.
Wie man Schwaben überführt: Lasst Sie die Worte Gewürze, Bahncard, Computer und Birne schnell und oft sagen und in wenigen Minuten stürzt das Hochdeutschhaus der Illusion in sich zusammen.
Was mich jedes Mal aufs Neue schockiert: Das Weltall ist unendlich gross und das in alle Richtungen, trotzdem gibt es Parkuhren.
Ich bringe heute keinen zusammenhängenden Text zustande und beneide alle die Pizza im Park essen können.
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p.r.
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Dienstag, April 18, 2006
produktive vergangenheitsbewältigung
ich möchte mir ja nicht anmaßen, mehr fachwissen zu haben als die damen und herren unter obigem link, aber ich formuliere es vielleicht spaßiger. und vielleicht weniger diplomatisch.
jetzt, eine woche nach der endgültigen übergabe ist der emotionale abstand groß genug und ich kann alle meine tiefgründigen erkenntnisse veröffentlichen.
1. renovieren bei auszug ist scheiße. das ist fakt und ich habs endlich auch gemerkt.
2. in eine andere stadt umziehen, bevor man renoviert hat, ist noch viel scheißiger (komparativ zu scheiße? wer weiß es? bitte melden!) und zudem noch arg teuer.
3.a kein angestellter deiner wohnungsverwaltung handelt uneigennützig. und schon gar nicht nur zu deinem vorteil.
3.b vormieter auch nicht. sobald deren augen anfangen, zu leuchten, wenn du zusagst, irgendwelche festen einrichtungsgegenstände zu übernehmen, sei auf der hut! aber sowas von.
3.c lerne! selbe tricks beim nachmieter anwenden, ist durchaus legitim, auch wenn du die person(en) sympathisch findest. hauptsache, du bist die kunstledergepolsterte eingangstür endlich los.
4. weitertricksen. immer und überall. tesakrepp über tapetenrissen ergibt mit ein wenig farbe prima flickzeug.
5. verdammt nochmal nicht alles abnicken, was der wohnungsabnahme-kerl bei der vorbesichtigung bemängelt. schon gar nicht seine seitenlange liste unterschreiben. achja und vorher nochmal in den mietvertrag schauen wegen der vorgeschriebenen renovierungszeiträume. (brint viel mehr spaß, sowas vorher zu wissen...)
6. warten. auf alles was da noch kommen mag und die kautionsrückzahlung. wenn sie denn kommt...
ich geb einen aus (bienenstich und kräutertee), wenn meine aufm konto ist.
bis dahin:
waidmannsheil!
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nina
um
12:09
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Dienstag, April 11, 2006
im westen nichts neues
herrjeh was habe ich doch inzwischen für ein geregeltes leben. wird zeit für eine alien-entführung (ich das alien, nicht umgekehrt) oder wahlweise auch gern irgendwelchen außergewöhnlichen wetterphänomene auf meinem balkon.
mein co-autor erlebt auch nichts mehr. verdammt wir werden alt.
habe grad "im alter von 22 jahren" bei google nachschlagen lassen. da wird promoviert, gestorben, in der new yorker carnegie hall aufgetreten, vergewaltigt und, vorausgesgetzt, man ist 50% der ostdeutschen frauen, das erste kind geboren. westdeutsche dürfen sich bis 28 zeit lassen. statistiken sind was feines.
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nina
um
14:59
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Mittwoch, März 22, 2006
Take a walk on the wild side
nur für herrn reber: link anklicken in der überschrift, lessen, dann wahlweise lachen oder ärgern.
für alle anderen: ich wird jetzt benz-fahrerin. sagt man das noch so? oder doch mercedes-fahrerin? egal. und automatik ist auch ganz toll, wenn man es denn verstanden hat nach ein paar fiesen vollbremsungen auf köln beliebtester feierabend-verkehrs-70km/h-straße. ist ja nur der benz, nein mercedes vom chef, was solls also… achja, p für parken, n für normal und d für drive.
was bitte ist normal? (ersthaft jetzt, ne…)
einziges manko an der ollen kiste: der sagt nicht bescheid, wenn man beim aussteigen das licht angeschaltet lässt. das konnte sogar mein `91er opel. der gute-----
ansonsten: sonnenschein hier, nebel und kalt dort, Samstag um halb sieben mit eimer farbe und wochenendticket zum kleinen renovierungsausflug in den norden, olé
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nina
um
09:40
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Freitag, März 17, 2006
Der Himmel über Köln
Anstatt so zu tun, als wäre auch ich ständig in allen Metropolen dieses Kontinents unterwegs, bleibe ich heute mal knallhart realistisch. Auf die Gefahr hin, nicht mehr mit meinem werten Co-Autoren mithalten zu können, aber sei’s drum. Da trennt sich halt die Pleitespreu vom Reiseweizen.
Das klingt zwar nach Sozialneid deluxe, ist aber (das wird jetzt der rote Faden!) knallhart realistisch, ohne jeden böswilligen Hintergrund. Sozusagen: Der Geist ist willig, aber das Konto ist schwach.
Ist aber alles nicht so tragisch, also streicht ein oder zwei Nullen auf Euren steuerlich absetzbaren Spenden-Schecks. Geht ja bald alles wieder aufwärts, nicht nur wegen des 25 Mrd. starken Investitionsprogrammes der Bundesregierung.
Ich liege dem Staat jetzt nicht mehr bleischwer auf der Tasche, sondern schufte fleißig für mein Wohlergehen. Hier exklusives Bildmaterial von meinem neuen Arbeitsplatz. Naja also links daneben in der Ecke quasi.
Eigentlich wollte ich auch ein Ratespiel einbauen, aber uneigentlich weiß eh schon fast jeder, wo ich arbeite. Deswegen: keine Schokolade für niemanden. Herr P. R. behält das Rätselmonopol bis auf weiteres.
Abmarsch!
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nina
um
14:38
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Dienstag, März 14, 2006
Ihr charismatische Bluthunde haut mal ab!
Ich falle auf niemanden mehr rein, aber ich hör mir ja gern alles an.
Unterhaltungen bringen dich voran. In deiner Erfahrung, in deiner Menschenkenntnis, in Allem. Aber welcher Mensch gibt schon zu keine Menschenkenntnis zu besitzen? Ich gebe es offiziell zu.
Und ich erkläre offiziell, dass die Welt kompliziert ist und es nicht immer leicht ist Antworten zu finden, manchmal gibt es sogar gar keine. Das ist auch der Spass an der Sache.
Jeder der was andere erzählt ist ein Lügner.
Naja was soll ich sagen. International ging es zu in den letzten Wochen. Es gab viel, sehr viel Schnee und sehr viel Asphalt. Was ja eigentlich nicht zusammen passt, aber auch sehr grossen Spass gemacht hat. Insgesamt bin schon wieder so aufgedreht, dass ich kaum sitzen kann.

Eine unverständliche Sprache, fundamentalisitsche Predigten und viel Tiefschnee.
Zwei dieser drei Dinge wären erträglich gewesen. Alle drei zusammen waren anstrengend.
Und ich habe eine Portemonnaie aus alten Mickey-Mouse-Heften gebastelt. Hübsch geworden.
Rückkehr nach Hause.Schneechaos, Strassensperre, Übernachten in einer spontanen Notunterkunft mit Traumassen, inklusive frisch gebackener Waffeln. Interessantes Detail daran: In der Schweiz sind Waffeleisen praktisch unbekannt, was selbst mir neu war.
Abflug nach Paris.
Eiseskälte, Sehenswürdigkeiten en masse, höfliche Menschen und ein Gag der gar nicht richtig funktioniert hat. Später mehr dazu.Immerhin: La Croisiere s`amuse! (Die Accents habe ich jetzt weggelassen. Trotzdem ein Quiz; Welche Fernseheserie ist damit gemeint? Es gibt wie immer Schokolade.)
Ja, vollkommen krude alles. Aber es war mal Zeit wieder Ballast abzuwerfen hier. Und der Wahnsinn geht weiter und das mit Methode.
Und alle sagen Interpol muss man Zeit lassen. Da haben alle recht.
Bonsoir, je cherche la prostitution nummerique.
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p.r.
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22:44
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Samstag, Februar 25, 2006
pt. II / weiterrenovieren deluxe
zwischendurch sah es bei mir auch mal so aus. schuld daran war die hilfsbereitschaft meiner mutter. äh nein, schuld daran war die tatsache, das ich (wie schonmal festgestellt) zu viel scheiß habe. und das meine mutter zum renovieren reloaded eine riesenflasche champagner mitbrachte. lecker, aber der sache nicht unbdingt zuträglich. fertig geworden sind wir trotzdem irgendwie. und vor allem irgendwann.
inzwischen ist hier der dritte von sechs karnevalstagen im vollen gange und ich verschanz mich bis sonnenuntergang in neutralen räumen
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nina
um
17:44
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Freitag, Februar 17, 2006
430 km südwestlich. oder westsüdlich.
nach drei tagen türenlack-dämpfen (aber voll auf die zwölf und so) bin ich endlich mal wirklich nach köln umgezogen. morgens um 7 zack alles ins auto plus anhänger rein.
morgens um 8 noch einen minivan für horrendes geld dazugemietet, weil ich einfach zu viel scheiß habe. sag sogar ich selbst. ab nach köln, ausladen, erstmal (fast) alles auf den balkon stellen. ja, ihr neider, ein balkon mit platz. größer als mein badezimmer. und in letzterm ist sogar eine badewanne.
da sah das zimmer dann so aus
anfangen mit streichen. tapeten stehen vor der wahl, neue farbe anzunehmen oder in den freitod zu wellen und zu rollen. natürlich begehen sie alle reihenweise selbstmord. ich, von den lackdämpfen noch ganz aufgeputscht, reiße flugs alles von den wänden und streiche neu.
da sah das zimmer dann so aus
(übrigens sind die wänden nach dem nunmehr dritten anstrich auch weiß)
mit super costomized bett auf komischen podest sieht es am späten sonntag nachmittag dann endlich so aus
ich wieder zurück nach hamburg, weil: unverschiebbarer und echt mal wichtiger termin bei der agentur für arbeit (es ging um geld, ok?!)
fortsetzung folgt
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nina
um
16:01
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Freitag, Februar 03, 2006
kein scheiß, ehrlich jetzt
> link in der überschrift anklicken
> mini webclip-contest anklicken
> "webclips ansehen" anklicken
> suchen. der clip ist wohl unter den neu eingestellten und zu sehen sind markus und ich im wilden kampf um die autoschlüssel. ich verhau ihn grad mit meiner handtasche. schönes ding.
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nina
um
12:33
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Donnerstag, Februar 02, 2006
Trag das Glück in die Welt hinaus...
Als Staatsangestellter auf Zeit hat man so manchen Vorteil:
Gestern kam ein Brief . Darin eine Karte mit meinem Namen und eine Liste von Läden, die eben diesen Staatsangestellten Rabatte gewähren. Ist das nicht cool? Bei meinem exzessiv-teueren und vollkommen unnötigen, aber sehr lustigen Hobbies eine tolle Sache, dachte ich.
Allerdings schlug das Hochgefühl in Windeseile um. Hier ein kleiner Auszug der illustren Angebote:
- Atelier Fantasie - 55 % auf Wecker
- New Asia Market - 10% auf alle Produkte (ausser Speisereis)
- Kosmetikstudio Primadonna - 10% auf alle Dienstleistungen
- Laguba Healthcare Inkontinenzprodukte - 10% auf alle Produtke
- Diabetesberatung Pavan - 10-15% auf verschiedene Produkte
- A.Flum Gmbh - 10% auf Einlagen, Bandagen und Kompressionsstrümpfe
- Restaurant Hahn - 10% auf Mittag-und Abendessen
- etc.
Super oder? Nicht nur, dass ich jetzt in der übelsten Spelunke der Stadt billger essen kann. Ich kann mir endlich Windeln bestellen ohne wegen dem Preis ein schlechtes Gewissen zu haben.
Naja vielleicht lasse ich mir auch einfach die Haare bei "chez Magrith" schneiden oder mir hol mir von "Berger Agrartech" endlich eine amtliche Rasen- und Grundsstückspflegemaschine, da krieg ich nämlich Rabatt, ich alter Sparfuchs. würg.
gesegnet bin ich wahrlich nun.
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p.r.
um
21:00
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Montag, Januar 23, 2006

das da sind jakob, kameramann, und markus, ninamitbewohner und regisseur und polizeimützenträger. die haben kleine werbespots gedreht für die neuen mini cooper modelle. weil: da kann man dann ein auto gewinnen. wenn man den besten clip gemacht hat. entscheiden dürfen das natürlich nicht die beiden, sondern andere leute. ich durfte auch mitwirken, als politesse und als sozusagen-businessfrau am frühstückstisch und als heiratsantrags-opfer, wobei die politesse mit abstand am schrecklichsten aussah, aber anscheinend am authentischsten rüberkam...
nicht lange nachdenken, clips ab spätestens 31.01. auf der mini-cooper-homepage ansehen!
ich fahr gleich mal ins rheinland, mietvertrag klarmachen und morgen art brut sehen. massig viel spaß also.
dazu werd ich mich natürlich gemäß dem zwiebelprinzip anziehen, damit ich nicht erfriere auf dem weg zur ubahn etc.
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nina
um
15:06
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Dienstag, Januar 17, 2006
konfetti!!!
Heute kann es regnen,
stürmen oder schnei'n,
denn du strahlst ja selber
wie der Sonnenschein.
Heut ist dein Geburtstag,
darum feiern wir,
|: alle deine Freunde,
freuen sich mit dir. :|
Refrain:
|: Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind! :|
2. Uns're guten Wünsche
haben ihren Grund:
Bitte bleib noch lange
glücklich und gesund.
Dich so froh zu sehen,
ist was uns gefällt,
|: Tränen gibt es schon
genug auf dieser Welt. :|
Refrain:
|: Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind! :|
3. Montag, Dienstag, Mittwoch,
das ist ganz egal,
dein Geburtstag kommt im Jahr
doch nur einmal.
Darum lass uns feiern,
dass die Schwarte kracht,
|: Heute wird getanzt,
gesungen und gelacht. :|
Refrain:
|: Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind! :|
4. Wieder ein Jahr älter,
nimm es nicht so schwer,
denn am Älterwerden
änderst du nichts mehr.
Zähle deine Jahre
und denk' stets daran:
|: Sie sind wie ein Schatz,
den dir keiner nehmen kann. :
und jetzt alle!
Refrain:
|: Wie schön dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
wie schön dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir, Geburtstagskind! :|
achso und ich bin jetzt abeitslos. also gefühlt arbeitslos. morgen versuch ich dann mal, das offiziell zu machen.
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nina
um
15:34
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Montag, Januar 16, 2006
Viele Veränderung, noch keine Störche
Veränderungen stehen bei Nina ins Haus, hier die 5 wichtigsten:
- Sie kann Nudeln selber machen und kochen.
- Sie bekommt Blumen von alten Männern.
- Sie zieht um.
- Sie kann immer noch nicht Bass spielen.
- Sie bekommt auch Schokolade von anderen älteren Männern.
- Ihr Deckhaar deckt wie immer - perfekt.
Nächste Woche gehen wir einer anderen branaktuellen Frage auf den Grund:
Wird durch die Fussball-WM der Ballsport auch für Uninteressierte salonfähig?
Die Antwort vorweg: Nein, auf keinen Fall. Fussball ist immer noch doof und wird es immer bleiben.
Nina bleib auf Kurs. Wir drücken dir alle die Daumen und freuen uns über allen Merchandisingkram, egal wie verschmutzt die Umschläge auch sein mögen.
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p.r.
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19:45
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Donnerstag, Januar 12, 2006
Ich sing ein Lied für dich, ein kleines Lied für dich...
Ab wann werden Texte literarisch? Diese Frage kann ich nicht beantworten.
Ich kann aber sehr wohl sagen, ab wann ein Text zumindest ernstgenommen und als literarisch erkannt wird. Das Stichwort gibt, wie immer, mein Lieblingsintellktueller Roger Willemsen. Dieses lautet hier: Postmoderne. Oder anders ausgedrückt: Benutzen Sie bitte das bisherige litarische Schaffen von der Antike bis zur Gegenwart und picken Sie sich steinbruchartig einige Autoren und auch Zitate hinaus. Dies mit einem Kulturbegriff, der auch die Alltagskultur bzw. Popkultur miteinschliesst, sich aber des hochkulturellen Überbaus selbstverständlich bewusst ist und diesen lückenlos zitieren kann.
Machen wir ein Beispiel und schreiben einen Text über das U-Bahnfahren.
Dazu nehmen wir uns drei Autoren vor. Der Anteil der populärkulturellen Autoren sollte in keinem Fall, die der antiken bzw. hochkulturellen übersteigen, denn wir haben nicht nur Köpfchen, wir haben auch Eier.
Aus der Antike bedienen wir uns zunächst beim römischen Lyriker Sallust. Nicht so bekannt, dennoch dem Durschnittshumanisten ein Begriff. "Sallust? Hat der nicht die Dingsda geschrieben..."
Dem stellen wir keinen geringeren als den Sänger der Sex-Pistols, Sid Vicious, gegenüber. (noch ist Punk en vogue.) "Sex-Pistols war noch Musik, auch wenn sie gecastet waren. Diese jugendlicheFrische...".
Abrunden sollten wir diese illustre Gruppe mit einem Philosophen (hier ist die Epoche egal. Vorsicht allerdings: Fernöstliche oder esoterische Meinungen haben hier nichts zu suchen. Das kann ja jeder!) oder aber auch einem Protest-/ Hippiesinger/songwriter der 68er Bewegung. (-dies nennen wir das Bob-Dylan-Prinzip (es würde sich zum Bespiele zu Beginn des Textes einen Vers zu zitieren anbieten, aber unkommentiert.).
Wir bleiben aber beim einem Philosophen. Nun stellt sich die Frage: Antik, vergangen oder gar modern? Upcoming, exotisch (in den Ansichten) oder ein big name? Im besten Fall ein Franzose. Interessant hierbei: Antike Philiosophen stellt man sich immer als alte Männer vor. Das kann ein interessanter Ansatz sein den man einerseits durch anekdotenhafte Jugendgeschichten der Betreffenden dekonstruieren oder auch wie im Bespiel oben einen jungen Rüpel gegenüberstellen. Ach man kann sich aber auch selbst Blumen schicken.
Zurück zur Philosophenauswahl.
Ich gebe 5 Beispiel:
Louis Althusser (franzose, zeitgenössisch, wichtig)
Karl Popper (bigname, eigent sich für allerlei "humorvolle" Alliterationen, wichtig.)
Sebastian Schwenzfeuer (upcoming, antroposophisch, f***ing modern.)
Thales von Milet (antik, wer kennt ihn nicht?, man könnte hier unendliche Anekdoten erfinden.)
Augustinus (wie wärs mit dem Allzeit beliebten Kirchenvater? Dem viel zitierten Hybrid aus Antike und Mittelalter. wie kann man ihn nicht lieben?)
Wie wählen uns von den Betreffenden eine handvoll Zitate aus und bringen diese an den Wende- und Kernpunkten unserer U-Bahnfahrt ein. Nicht übertreiben. Lieber ein paar, irritierende Zwischensätze einfügen als zu lange Zitate zu bringen.
Den Schlussatz sollte ebenfalls der Philosoph oder der Singer- Songwriter haben.
Weiters zum Aufbau eines "literarischen" Textes folgt kommende Woche.
Nein besser nicht, sondern schreibt ihr irgendwann selbst noch so einen affektierten Müll, den man ohnehin schon überall liest.
Aua, meine Hand...
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p.r.
um
12:24
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Samstag, Januar 07, 2006
Kinder, Kinder
In diesem Monat passiert es. Ich werde mich an der Hand schneiden, beim Öffnen einer Thunfischdose. Allerdings nicht schlimm. Glück gehabt.
Woher ich das alles weiss? Na Wahrsagen. Was ich früher bei den Pfadfindern gelernt habe, kommt mir heut zugute. Allerdings beschränkt sich meine Fähigkeit auf das Vorhersehen von Küchenunfällen. Insgesamt etwas lasch, aber ich denke die Brotschneidemaschine hätte schon einen Finger von mir auf dem Gewissen ohne meine hellseherische Fähigkeit.
Haben die Menschen in den Ländern, wo man viele Milchprodukte ist grössere Zähne als andere?
Wegen dem Calcium!? Das wäre eine ungerechte Tatsache.
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p.r.
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16:57
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Montag, Januar 02, 2006
auch ein gefährlicher drache hat klein angefangen (sagt der glückskeks)
meine zahl des tages: 7 (S-I-E-B-E-N)
(noch verbleibende arbeitstage bis zu meiner mündlichen prüfung und dem ende meiner ausbildung)
bauchkribbeln macht mir das. im moment stehen fast alle zeichen auf studium. kurz nachgerechnet, mein bausparvetrag würde sogar fast die studiengebühren für 9 semester decken. warum muss köln auch in nrw liegen?! in rheinland-pfalz wird alles noch schön kuschelig mit studienzeitkonten geregelt.
zweite finanzierungssäule wird dann meine indie-begleitservice-agentur, für die ich schon zwei echte perlen gewinnen konnte, mehrsprachige sogar! ich steig da ganz groß ins geschäft ein. sowas kann man ja neben dem studium gut machen. meine spärliche freizeit werde ich dann wahrscheinlich mit exklusiven und exotischen hobbies verbringen, zb. schnurrbartberatungen für oberbürgermeister
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nina
um
10:36
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Donnerstag, Dezember 29, 2005
Good Food is a Global Thing
Ich hangel mich dieser Tage von einem Großereignis zum nächsten.
Vorgestern noch singende ukrainische Kavallerie, gestern dann als krönender Jahresabschluss der sympathisch lispelnde Telekoch mit dem Hang zum Chaos. DIE! deutsche Live-Kochshow. Mehl verschütten, Zuckersirup verkleckern, Muffins werfen und Fremdwörter vergessen – das Programm in Auszügen. Und die Hamburger sind unsterblich verknallt in ihn, daran konnte noch nicht mal die co-moderierende Ballerina etwas ändern.
Außerdem auf meinem Stundenplan:
31.12. Sylvester
01.01. Kater
17.01. Prüfer
20.01. Feier
24.01. Rocker
etwas gegen meine knirschende Schulter machen. Abschneiden zB.
etwas für meine Wohn- und Jobsituation machen.
Und natürlich die Jahres-End-Frage: welche Knaller kaufen? Goldregen, Bienen, Heuler, Knallfrösche? Oder doch nur ein paar langweilige Böller?
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nina
um
09:42
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Freitag, Dezember 23, 2005
nimmst du die uzi? nein, nimm du sie
so, mit lena auf dem weltgrößten fettesbrotkonzert gewesen und mehr als gut amüsiert. hier: handyfoto. genau in dem moment aufgenommen, in dem mir alle den rücken zudrehen. könnten also auch scooter sein. aber ihr vertraut mir doch...
jetzt muss ich nur noch sicherstellen, dass mtv während der übertragung keine kompromittierenden bilder von lena und mir gesendet hat. wäre zu schade, weil wir uns eigentlich durchgehend gut benommen haben. zum beispiel als großmaul nina den shuttle-bus zur arena lotsen musste, weil der busfahrer den weg nicht wusste. (reimt sich sogar.)
heinz strunk war auch da, von dem hab ich jetzt aber keine bilder machen wollen; er ist ja nu echt nicht schön, ne...
und die komplette st. pauli mannschaft hat sich ausgezogen und ganz am ende hats glitter geregnet und 13.000 menschen und eigentlich wollten lena und ich ja die karten für die aftershowparty gewinnen, aber der markus kavka hat natürlich nicht angerufen.
so, weihnachten jetzt. in drei stunden nach köln, geschenke sind schon eingepackt.
seid nett zueinander!
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nina
um
10:50
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Mittwoch, Dezember 21, 2005
...achso, daran liegts
(he! einfach mal überschrift anklicken.)
nur damit ihr mal wisst, mit was ihr es so zu tun habt:
Stability results were medium which suggests you are moderately relaxed, calm, secure, and optimistic.
Orderliness results were moderately high which suggests you are, at times, overly organized, reliable, neat, and hard working at the expense of flexibility, efficiency, spontaneity, and fun.
Extraversion results were high which suggests you are overly talkative, outgoing, sociable and interacting at the expense too often of developing your own individual interests and internally based identity.
trait snapshot:
clean, self revealing, open, organized, outgoing, social, enjoys leadership and managing others, dominant, makes friends easily, does not like to be alone, assertive, hard working, finisher, optimistic, positive, likes to stand out, likes large parties, respects authority, practical, high self esteem, perfectionist, dislikes chaos, busy, not familiar with the dark side of life, controlling, high self control, traditional, tough, likes to fit in, conforming, brutally honest, takes precautions
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nina
um
22:40
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Freitag, Dezember 16, 2005
push barman to open old wounds

Drei Dinge die ich in Musikrezensionen nicht mehr lesen will:
- Riffgewitter
- der Sound mäandriert
- elegisch
Drei Dinge die ich in Musikrezensionen viel mehr lesen will:
- kompromissloser Lärm
- wie ein pulsierender Hybrid aus
- vergleichbar mit Belle&Sebastian
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p.r.
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18:54
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Freitag, Dezember 09, 2005
was soll man dazu noch sagen
...seit dem autobahn-massaker keine nennenswerten vorkommnisse auf meiner erdhalbkugel.
ach doch, heute morgen hat markus den klodeckel zerdeppert. was habe ich doch für einen starken mitbewohner. was habe ich doch für einen leichten schlaf.
die kölner wohnungsszene bringt mich nach wie vor zum verzweifeln, bis zu einer straftat sind es nur noch -schätzungsweise- drei enttäuschungen. aber the incredible nina gibt nicht auf, betrinkt sich heute abend, unserer praktikantin zu ehren, noch einmal kräftig und wackelt dann morgen um 5:43 zum ICE, der dann um 5:46 die stadt richtung rhein verlässt. ihr dürft mir winken, mit weißen taschentüchern aber nur.
heute morgen hat cheft versucht, alle wuschig zu machen mit der ankündigung, um zwei käme monsieur fernsehkoch zu einer besprechung. ha! eben nicht. nur der regisseur erscheint. herbe enttäuschung für den voxkoch-fanclub in unserem keller. alle anderen machen weiter wie gewohnt.
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nina
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14:12
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Dienstag, Dezember 06, 2005
Meine Fliege-Momente
Jürgen Fliege sendet ja nicht mehr, aber über die Jahre habe ich doch die ein oder andere Show gesehen und ich war natürlich begeistert. Älteres Publikum und spannende Themen: Genau mein Ding also.
Hier von mir exklusiv zusammgefasst die drei besten Fliege-Momente:
Nummer 1
Thema: Engel - Gibt es sie?
Jürgen Fliege unterhält ich mit einem Engelsforscher.
Fliege:"Stimmt es, dass sie eindeutig wissenschaftliche bewiesen haben, dass es Engel gibt?"
Forscher:"Ja, eindeutig!"
Fliege:"Ich wusste es ja immer..."
Peinliche Stille.
Nummer 2
Thema: irgendwas mit Tod
Jürgen Fliege stösst an seine seelsorgerischen Grenzen und gesteht: "Ich sollte die Sterbebegleitung einer älteren Frau machen. Das Problem daran war, dass ihre beiden Töchter, die mit im Raum waren und umwerfend gut aussahen. Ich war so geil auf die beiden Töchter (in seinem Alter), dass ich mich einfach nicht um die ältere Frau kümmern konnte."
bestechend ehrlich.
Nummer 2
Thema: Sucht
Es gut um Süchtige, dazu hat Fliege extra eine Drogenexpertin eingeladen. Er befragt sie zum Thema.Sie sitzt im Publikum.
Fliege:"Was hat es mit Sucht auf sich?"
Expertin (weit ausholend):"Naja, Sucht kommt ja von suchen..."
Fliege unterbricht:"Stimmt ja gar nicht, das kommt doch von Siechtum..."
Das Publikum lacht die Expertin, nun komplett aus dem Konzept geworfen, aus, die darauf während der ganze Sendung kein Wort mehr herausbringt.
Ein Augenschmaus.
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p.r.
um
12:18
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