prognosen, weissagungen und trends für 2007 und alles, was danach noch kommt:
schultern sind die neuen hüften, aber das ist in gewissen kreisen ja quasi schon allgemeinwissen, wenn nicht sogar schnee von gestern.
auch dass coldplay die nächsten u2 sind, riecht schon etwas abgestanden.
aber in diesem jahr haben sich ein paar entwicklungen angedeutet, die
dann bald glasklar und taghell serviert werden.
zum einen gab es die große staffelholz-übergabe während der wm; herbert g. lässt sich einen bart wachsen und überlässt xavier n. den knödel-gesangs-thron. (alles natürlich nur bildlich gesprochen)
außerdem munkelt man neuerdings, mia würden langfristig die neuen rosenstolz werden. irgendwer meckert natürlich immer und sagt dann so sachen wie: aber die sind doch kein duo und überhaupt... aber das finde ich doch arg kleinlich.
ich finde keine geeignete überleitung, aber gestern abend stach mir dann noch was in die augen, in die ohren und dann ohne große umwege auch ins herz:
the cooper temple clause sind nicht mehr the cooper temple clause. die metamorphose ist noch nicht abgeschlossen, aber sachverständige merken gleich: das sind die manic street preachers mit ein bißchen weniger stirnfalten und dafür dann mehr bandmitgliedern! keine frisuren-extasen mehr, kein blut, keine messer, zähne gefletscht hat auch keiner.
wenn irgendwer das stoppen und sogar umkehren kann, sage ich hiermit schonmal blanko meine unterstützung zu. wäre doch mal ein wirklich guter vorsatz fürs neue jahr.
Freitag, Dezember 29, 2006
Mittwoch, Dezember 20, 2006
ach ja...
nachdem mich gestern aus dem hinterhalt die tatsache anfiel, dass überüberübermorgen schon wieder! weihnachten! ist, habe ich mich über nacht mit mühe und not beruhigt. da heute die ganze stadt im nebel versinkt, atme ich einmal tief durch, lehne mich zurück, und rutsche auf meinem sessel ein wenig näher an den kamin heran.
rückblicke werden ja dieser tage ganz groß zelebriert, jeder blickt auf irgendwas zurück, alles wird zusammengefasst und wer wäre ich denn, mich dem zu verweigern...
ich mach das allerdings knackig kurz und beschränke mich auf die letzten zwei wochen (die wiederum superknackig kurz zusammengefasst und auf das highlight beschränkt.)
ich habe eine woche dauerbeschallung durch eine überregional bekannte und gefürchtete karnevalsband überstanden. lediglich eine mittelschwere erkältung und ein paar hartnäckige ohrwürmer sind mir geblieben. das ist in etwa gleichzusetzen mit den erschütterungen, die monsieur pascal zu ertragen hatte, allerdings denke ich nicht, dass seine geothermiker auch so stattliche schnurrbärte zur schau trugen wie die musikanten...
und weil ich dummes kind vergaß, diese bärte für meine sammlung zu fotografieren, hier ausschnitte aus offiziellen fotos.
viel lieber als mit schnurrbärten beschäftige ich mich dieser tage allerdings mit unterhosen. ergebnisse von ausgesuchter schönheit findet ihr ab jetzt in unregelmäßigen abständen auf dieser fantastischen seite.
so long, machts euch nett und vergesst nicht, jeden, der euch am herzen liegt, zu fragen, was er denn sylvester so vorhat.
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nina
um
09:29
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Freitag, Dezember 08, 2006
geschüttelt, nicht gerührt...
Lust auf Erdbeben? Ja? Dann besucht mich doch einfach.
Zur Zeit wird einmal wieder nach geothermischer Energie gebohrt und das unweit meines Domizils. An sich nichts Schlimmes, nur dass durch die Bohrungen in lustigen, unregelmässigen Abständen so genannte "Minierdbeben" hervorrufen.
Die sind so mini, dass ich seit einigen Tagen jede Nacht unsanft aus dem Schlaf gerüttelt werde - meine Arbeitskraft war zwar schon davor weg, aber das macht eine erholsame Nachtruhe nicht gerade leichter.
Tagsüber ist das alles noch zu verkraften, aber nachts nerven Erdbeben wirklich! Nur was ist zu tun? Soll ich jetzt alle Telefonnummer der Geothermiker herausfinden und denen mal um vier Uhr morgens anrufen? "Ha, jetzt wisst ihr mal, wie das ist!"
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p.r.
um
18:32
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Dienstag, November 28, 2006
pack die badehose ein, nimm dein kleines schwesterlein, und dann nix wie ab zum
weihnachtsmarkt.
globale erwärmung at it's best. da fährt man extra in die heimatstadt, um bei den vorbereitungen zum weihnachtsmarkt zu helfen, kauft sich unmittelbar nach ankunft ein warmes mützchen für die empfindlichen ohren und dann sowas: 13 grad. ende november. aber bevor ich anfange, auf viehzüchter und reisbauern und 80er-rocker zu schimpfen, die uns diese ganze klimamisere eingebrockt haben, noch schnell die quintessenz der vergangenen tage plus querverweisen zu vergangenen ereignissen.
das wochenende läutete sich selbst ein mit meinem neuen lieblingsbier (dass ich überhaupt eins habe, finde ich schon bemerkenswert). dann fassten wir uns ein herz und schlenderten ultralässig in die lesung und ausstellungs-finissage des pop-autoren. der schluffte ultrahyperlässig wie schon damals in wittenberge herum, befummelte bisweilen seinen laptop, spielte lieder nicht zu ende und las mit hervorragender betonung alte geschichtchen.
schnell noch einen drink gekippt, auf der straße zirkusdirektorensohn aufgesammelt und ab geht die post in irgendwas schummriges bistro-ähnliches mit lecker küche am schulterblatt. wirt und sohn kennen sich noch aus eurythmie-tagen, ein glas gibt das andere und der flammkuchen ist auch schnell gegessen. am ende die große pointe vom ganzen abend: nina findet dreissig euro, lässt sich nach hause fahren und hat nicht mal genügend zeit, den rausch auszuschlafen, bevor sie am nächsten tag wieder arbeiten muss.
am sonntag noch flugs dem eugene hutz von gogol bordello das bärtchen zurechtgezuppelt, bevor er dann am montag seinen saisonjob als nussknacker anfangen kann.
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nina
um
17:06
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Donnerstag, November 16, 2006
Montag, November 13, 2006
Konditionierung oder Seelenverwandschaft?
Ich wollte gerade fragen, was eigentlich los ist mit dem Karneval. Prompt die Antwort.
Aus der Tatsache heraus, dass Nina ungefähr siebenmal so produktiv ist wie zwei Katzen und damit dreimal so produktiv wie ich, fühle ich mich dennoch nicht gezwungen etwas zu schreiben.
Nach dem ersten Rekordjubiläum -
5o Jahre Ausverkauf im Orientteppichhandel - strebt Nina nun den der - unendlichen Renovierung - an. Und, das ahnen bereits alle, nur um feststellen zu können, dass sie kurz nach Fertigstellung sowieso in eine neue Wohnung zieht. Darüber hinaus gibt es dann Querelen mit dem Vermieter, der gar nicht so auf ungefragte eingebaute offene Feuerstellen steht, aber mit einem Marroni-Grillabendessen versöhnt wird. Ich freu mich bereits wie ein Schneekönig.
Man merkt auch hier: Die Verzahnungen der Realität fransen wieder aus.
In München wird derzeit eifrig gestrickt. In Köln gesungen und gesoffen. Hier nur Papierkram erledigt. Alles wie immer eigentlich.
Ich arbeite derzeit an drei Geschichten:
1. Der Teller: Beim Ausräumen der Geschirrwaschmaschine beginnt eine Teller (weiss) zu schaukeln. Hin und her und hin und her. Das Phänomen lässt sich nicht erklären. Forscher werden eingeladen, doch die Eigendynamik des Tellers bleibt ein Rätsel und die Küche, Schauplatz vieler fröhlicher Stunden, wird durch den Besucherandrang unbenutzbar. Die Familie zerbricht daran.
2. Arnold auf dem Weg nach unten: Ein Mann stürzt in eine bodenlose Tiefe nach dem er sich in der freien Natur erleichtert hat. Er fällt jahrelang (die Tiefe ist ja bodenlos) und ist nur noch fixiert von der schrecklichen Idee irgendwann seine Fäkalien, die ebenfalls auf dem Weg sind, einzuholen. Überraschenderweise wird er aber nicht verrückt und erwägt im Fallen ein Fernstudium der Betriebswirtschaft zu beginnen. Aber die Geschichte endet glücklicherweise vorher.
3. Gloria und Gabriel: Die Geschichte von einem Pinguin und einer Katze, die sich zufällig treffen und beschliessen die Rollen zu tauschen. Mehr was für Kinder und ein bisschen gesucht, das muss ich zugeben.
Machts gut ihr! Ich gehe in den Keller und wachse meine Bretter.
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p.r.
um
10:34
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es ist ja nunmal unumgänglich
auf karneval zu treffen, wenn man in köln wohnt und zu entsprechenden terminen nicht rechtzeitig die stadt verlässt. denn merke: in den eigenen vier wänden ist man schon längst nicht mehr sicher. vor allem nicht, wenn eine der wände an eine derzeit zum renovieren stillgelegte bar grenzt, deren betreiber es sich aber natürlich nicht nehmen lassen, den elftenelften gebührend im mittelgroßen kreis zu feiern. abends um neun, zum ersten auftritt der blaskapelle, bin ich ausgewandert für die nacht.
bei laune gehalten hat mich an diesem wochenende vor allem die erinnerung an die verkäuferin einer großen schwedischen modekette, die mich donnerstag zehn sekunden vor ladenschluss abfertigen musste und die wirklich! ehrlich! so klang, wie der kleine automat, der hape kerkeling irgendwann mal diese wundervolle glücksmelodie entgegennäselte. ist das nicht toll? fast so toll wie die neuen schickschickschicken zwei- und mehrteiler, die es letzte woche bei herr von eden zu bestaunen gab. so schick, dass ich vor lauter begeisterung auf dem nachhauseweg einen meiner tollen ohrschützer verlor. ziemlich ärgerlich, weil mein letztes verbleibendes exemplar pink ist und deshalb nur zu hohen feiertagen getragen werden darf…aber: is ja bald weihnachten.
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nina
um
10:27
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Montag, November 06, 2006
schultern sind die neuen hüften
trendwochenende ohne jilt-sticker. so ein mist.
samstag phoenix belächelt beim konzert in der live music hall, die ziemlich gut voll war. die superknuffeligsüßenjungs gewohnt nett und funky squaredance natürlich wieder in der ultraextended-hardrock-version. ich stand ca. 20 reihen zu weit hinten, um aussagekräftige fotos zu machen, deshalb bitte mit viel phantasie und kopfkino lesen. die flaming lips sind ja damals auch in der live music hall aufgetreten (ja, es hingen noch ein paar einsame
luftschlangen vom auftritt herum) waren in puncto publikumseuphorie aber nicht vergleichbar. leider. schüchterne kölner phoenix-fans eben.
und weil es jetzt herbst wird und das bekanntermaßen die jahreszeit für handarbeiten und bastelkram ist, fange ich jetzt an, zu klöppeln. ha! nein. ich mach jetzt auch in mode. allerdings nicht ganz so groß wie mein geschätzter co-autor, aber immerhin. mehr demnächst.
zwei links in einem text, das muss mir erstmal einer nachmachen.
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nina
um
17:42
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Montag, Oktober 30, 2006
aufkleber for president!
ein samstag der kumulierten ereignisse. t. stritt sich mit bierhersteller-event um die partyvorherrschaft, allerorten prangte plötzlich der kenbert und nina kam mal wieder zu spät zum randale machen.
(liebes, ich bin dir nicht böse und ich bereue nicht, deichkind gegen pizza-tonic eingetauscht zu haben.)
weil im rückblick alles sehr viel war, hier nur bildchen in zufälliger abfolge mit aussagekräftigen bildunterschriften.
mehrfachen aufforderungen, beim tanzen gefälligst seinen pulloversaum hochzuhalten, damit man den kenbert sehen kann, kam dieser junge mann gern nach. wir waren leider trotzdem die einzigen, die die super promo-deko sehen konnten
ganz anders hier über dem herzen des geburtstagskindes, sitzt, wackelt beim tanzen und sieht prima aus.
so siehts aus, wenn biermischgetränke einladen zu konzert und party und danach niemand aufräumen will. komisch, dass man ausschweifung und extase so punktgenau planen und provozieren kann.
grande finale: nina verstimmtverwackelt. sieht aus wie ein pompöser kragen, ist aber nur ein wollpulli um den hals geschlungen gegen nachtkälte.
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nina
um
10:07
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Mittwoch, Oktober 18, 2006
Bald ist es wieder soweit...
Hallo. Weihnachten steht vor der Tür und ich will nichts mehr von Fussball hören, aber gar nichts.
Wobei der Xavier Naidoo Zusammenhang wahrscheinlich zutrifft. Ich selbst, muste einmal einen Laden fluchartig verlassen, da im Radio das Lied zur WM von XN gespielt wurde. Ich trug eine schwere Tasche und konnte mir deshalb nur ein Ohr zu halten. Dabei sollte es ein schöner Tag werden, wie das Wetter verheissungsvoll versprach.
Also ihr frechen Buben. Bis Weihnachten kehrt hier wieder der zivile Gehorsam ein sonst...
Ach, lest selbst: (draufklicken. yo!)
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p.r.
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17:59
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Montag, Oktober 16, 2006
heute bleibt die küche kalt
was ist der einzig würdige abschluss eines netten und unterhaltsamen wochenendes? irgendeine nette und ebenso unterhaltsame totalkatastrophe.
freitagabend stand im zeichen wegweisender multimedia. the knife bei ihrem einzigen deutschlandkonzert, regenbogen-LEDs, videoprojektionen für fortgeschrittene und surround-sound. abgerundet durch geschlechtslose kostümierung und bankräubertaugliche masken. viermal so viele crew- wie bandmitglieder, wen wunderts bei dem aufwand. in meinen täglichen fünf minuten größenwahn rede ich mir ein, das ganze mit ein wenig musikalischer begabung mindestens genauso gut auf die bühne bringen zu können, wozu hat man schließlich kunst-lk bei frau h. gehabt...
konzert war übrigens zurecht ausverkauft.
samstag fußi-wortmann-film angeschaut und an der these gefeilt, dass weniger die italiener daran schuld waren, dass man nur dritter geworden ist, sondern vielmehr die tatsache, dass in der umkleide ständig xavier naidoo lief. jetzt ist natürlich das kind in den brunnen gefallen, aber man sollte beizeiten dran denken, wenn die EM bald losgeht, bittschön.
sonntag sonne sommer parkspaziergänge und bzzztzap merde merde merde beide herdplatten kaputt. (ja ich habe nur zwei. in der küche im schrank. gaskocher unauffindbar im keller verschüttet.) man besänftigt madames schlechte laune durch restaurantbesuch, aber wirklich nachhaltig ist das leider auch nicht.
ich werde der spendenaufrufe nicht müde, dieses mal bitte untereinander absprechen und mir heute abend was gutes zu essen bringen lassen. pizza oder so
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nina
um
09:42
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Freitag, Oktober 06, 2006
so langsam kommen alle wieder bei normalnull an, ich habe wieder einen kleinen sockenvorrat und weiß nicht, ob ich mich freuen oder schämen soll, dass der lokalkolummnist mich tatsächlich kurz erwähnt hat vorgestern. bisher sind keine sachdienlichen hinweise eingegangen.
damit jetzt aber nicht alle vor mitleid zerfließen, hier mal wieder ein handybild per zufallsgenerator.
aufgenommen am mittowch beim konzert von the rapture.verwackelt, weil alle so wild getanzt haben. die sind ja so niedlich, die jungs...kurz davor, phoenix von platz eins der niedlichsten bands zu verdrängen. die haben aber noch den akzent-bonus und halten auch seit jahren eisern dran fest. schlaue kerle, diese franzosen.
achja, ich mach noch schnell einen sekt auf wegen der ungewöhnlich hohen anzahl an kommentaren. die mitleidsnummer zieht halt immer. für mein veilchen gabs ja auch zuspruch und tröstereien ohne ende (naja so ca. 5)
zum großen finale: werbung. leute, kauft euch t-shirts mit tollen motiven. macht den pascal reich und glücklich, damit er sich erkältungsmedikamente und actionfiguren kaufen kann!
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nina
um
10:49
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Mittwoch, September 27, 2006
zeter! mordio!
man hat mich beklaut, aber wie! eigentlich sollte jetzt ein schöner text darüber geschrieben werden, wie nett es in hamburg war, wie sehr wir von der sonne verwöhnt wurden und wie gut alles geklappt hat.
aber wenn man mir meine dreckigen socken, unterhosen und lieblings-tshirts entwendet, ziehen wir eben andere seiten auf. eine große reisetasche, prall gefüllt, mit allem, was ich am liebsten trage. alles waschmaschinenreif. keine wertsachen. und diese mistverdammtedreckssau nimmt es einfach mit.
seit 24 stunden schwelge ich in rache- und gewaltphantasien, wilden verfolgungsjagden etc... ich! will! meine! sachen! zurück!
(meine verwzeiflung mat mich schon so weit getrieben, dass ich dem hamburger lokalkolummnisten der bild eine email geschickt habe, er möge doch bitte mal seine leser fragen, ob die was gesehen haben. wer die kolummne kennt, weiß, dass das so abwegig nicht ist. der macht sowas ständig. )
einzige positiven aspekte an der ganzen sache:
mehr platz im kofferraum bei der rückfahrt
musste gestern abend nicht mehr waschen
einkaufen ohne schlechtes gewissen (muss ja sein jetzt)
sach- und geldspenden bitte, wie immer, an mich direkt. merci!
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nina
um
11:13
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Sonntag, September 10, 2006
Endlich an der Leine
Wie versprochen:
ein Link
www.jilt.de
und ein Fisch
Die Sachen sind schick.
Nina ist übrigens für ein paar Woche in China. Ich hoffe Sie bringt was mit.
Das Wetter spielt wieder mit. Endlich! Ich bin seit langem wieder einmal fast jeden Tag skaten gegangen und es macht immer noch unheimlich viel Spass. Schön zu sehen ist auch, dass viele die nur schick sein wollten längst wieder aufgehört haben und die es ernst meinen und Freude daran haben übrig geblieben sind. Jedes Jahr bleiben einige davon im Netz. Diese Szene reinigt sich im Jahresrhythmus selbst.
Ein anderes Thema: Der Mensch hat sich ja eigentlich schon seit vielen Jahrtausenden nicht mehr grossartig verändert. Ist weder viel schlauer noch sonst irgendwie einem Menschen aus der Urzeit überlegen. Auch die Instinkte sind noch dieselben. Beispiele? Bitte sehr:
Wenn wir in der Nacht durch laute Geräusche etc. geweckt oder sonst erschreckt werden rast das Herz und das Adrenalin bringt uns auf Touren. War ja früher wichtig, wenn sich irgend ein Säbelzahntimidtiger (oh gott) oder eine Riesenvogelstrauss in der Nacht genähert hat, da ist man direkt fit für die Flucht. Aber heute nervt`s meistens nur noch. Aber der Instinkt ist eben noch übrig.
Das gleiche gilt für die Ernährung: Fettige und süsse Nahrung war für den Urzeitmensch die beste, effektivste und einfach energiereichste Kost. Deshalb will unser Körper die heute instinktiv immer noch. Sieht man ja auch. Stichwort: Dicke Frau fällt mit Klo durch den Boden und erschlägt Kanalarbeiter.
Aber wegen Evolution und so. Ist es nicht Zeit, dass sich das mal ändert oder zumindest neue Dinge instinktiv abgelehnt werden? Ich meine nicht aus Erfahrung sondern instinktiv.
Meine neuen Instinktvorschläge wären:
- Briefe mit dem Inhalt "Sie haben bereits gewonnen!" werden unbesehen zerissen.
- Menschen die Aufkleber mit witzigen Sprüchen auf ihren Stossstangen haben, werden automatisch als potenzielle Freunde ignoriert.
- Schimpansen werden nicht zum Zweikampf herausgefordert. (mein persönlicher Instinkt.)
Diese Liste liesse sich ergänzen... ich bitte darum.
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p.r.
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20:41
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Freitag, September 08, 2006
photolovestory von einem mittwoch abend in köln
nach einer kleinen verkettung günstiger umstände email bekommen mit einladung zu einer undefinierbaren mischung aus süßigkeiten-party, modenschau, einkaufsbummel.
neugierde siegt, ich gehe hin. pflichtbewusst sind die meisten anwesenden damen in sehr enge jeans geklettert und probieren vor ort in den umkleiden noch engere jeans an.
die boshafte moderatorin bemerkt in ihrer begrüßung kurz, man möge doch bitte daran denken, dass essen nach 18h besonders schnell ansetzt, ihr wisst ja, zwinker zwinker
alle schweigen betreten, aber die petit fours sind am ende trotzdem alle aufgegessen.
jetzt kann man natürlich nicht nur schlechtes sagen über den abend, immerhin habe ich (ohne begleitung gekommen) schnell eine komplizin gefunden zum trinken und essen und in-jeans-klettern und mich nebenher wahnsinnig gefreut über die örtlichen umkleidekabinen. die waren nämlich...nun ja irgendwie eiförmig und klein. das hatte den vorteil, dass man, wenn man in enge jeansbeine verheddert und mit champagnerfarbenem champagner im bauch, das gleichgewicht verlor, sanft von der ergonomisch runden wand aufgefangen wurde. getestet und für gut befunden.
außerdem:
- jeansleggings angezogen, nicht gemocht.
- nicht-ganz-jeansleggings angezogen, gemocht, gekauft. (rechtfertigung: 15% rabatt)
- grunge wird wieder trend, ebenso lila, reiterstyle und ein wenig western. ich wandere aus
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nina
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09:26
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Mittwoch, August 30, 2006
Montag, August 28, 2006

nach beschämend langer untätigkeit steigen wir heute ein mit einem meisterhaft orchestrierten beitrag inklusive super background-bienen, mehrfach blech, allerhand gefunkel und amtlicher lautstärke. (abbildung eins, im vordergrund mit berufstypischer handbewegung: herr eißfeldt a-k-a jan delay)
kurzzeitig schwappte das gerücht umher, jan delay und joy denalane würden den selben backdrop für ihre auftritte benutzen. vielleicht auch nur den gleichen, damit es keine komplikationen gibt, wenn der jan mal in berlin und die joy zeitgleich in frankfurt am main auftreten muss. ansonsten schwappte noch einiges mehr, weil köln derzeit mit mehr als schlechtem wetter gesegnet ist.
wir rechnen also damit, zum ersten mal in unserem leben einen geburtstag bei schlechtem wetter feiern zu müssen. vielleicht schlagen wir den hochs und tiefs dieser welt aber auch ein schnippchen und feiern gar nicht. ha! und nun?
so viel zum 30.08. (!!!)
weiter gehts in ehrlicher chronologischer abfolge (haha verarscht) mit meinem lieblingshandyfoto aus der c/o pop festivalzentrale im rheintriadem
aufgenommen während des auftritts von von spar von oben. von "von spar", von oben, für bessere lesbarkeit. im laufe des samstag abends erspielten sich die bands eine beachtliche verspätung von ca. 2 stunden.
das lag unter anderem daran, dass hunderttausende von synthesizern mit viel liebe ständig hin- und hergetragen werden wollten, auf- und abgebaut werden mussten und dann noch am essen herumgemäkelt haben. außerdem hat ein mitglied einer berühmten hamburger verweigerungspopgruppe einer mir nahestehenden person die lippe blutig gestoßen, was ich als persönliche beleidigung auffasse. versehen hin oder her, das war zu viel. außerdem muss man seine schulter schon verdammt weit kreisen lassen, um im vorbeigehen t.´s lippe zu treffen.
als halbwegs versöhnlichen abschluss hier noch ein bildchen von den tigerjungs mit hintergrundvideoshow. 
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nina
um
12:13
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Donnerstag, August 24, 2006
Montag, August 14, 2006
Mein Welt ist deine Welt ist unsere Welt
Bitten fangen Sie an zu sparen:
Erstmals seit 1999 wird Textilschmiede Operation Ananas wieder einem grösseren Publikum zugänglich sein.
Unter neuem Namen, aber mit den gleichen Prämissen: Beste Qualität, wirrköpfiger Stil und unbebremster Individualismus.
Sobald alles steht erscheint an dieser Stelle der Link und ein Fisch.
Einige Zitate zur neuen Kollektion:
"Mir fällt mit diesen Klamotten alles viel leichter." - Sadhu Mirwan
"Cute is the new evil." - Eric Chang
"Willst du in dieser Saison cool sein, führt kein Weg an diesen Designs vorbei" - Dr. Manfred Mahnmann
"Hier wurde mit Seele mitgedacht und mit Köpfchen angepackt." - Sabine Ross
"Endlich muss ich nicht mehr wie jeder andere sein." - Max Mustermann
"Mein Sohn spielt den ganzen Tag Playstation." - Stefan Jörger
"Ich war so gelangweilt von Fashion und Tieren, bis dieser junge Mann an mich herantrat. Es sind Meisterwerke." - Traute Kröther


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p.r.
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13:01
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Mittwoch, August 02, 2006
wertvolle tipps für freizeitgestaltung von leichtmatrose nina (die mit den wasserläufern tanzt)
heute:
rudern in der eifel/ rudern lassen in der eifel
planschen in der nordsee / egal, was der wetterbericht sagt
es ist natürlich offensichtlich: hier will niemand beraten, hier will man nur angeben.
neidbekundungen sind also willkommen
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nina
um
11:46
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